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Wie Staaten jetzt helfen Billionen gegen den Wirtschaftskollaps

Geschlossene Läden, leere Restaurants, verwaiste Fabriken: Die Schritte gegen das Coronavirus sind wichtig – bringen die Wirtschaft jedoch zum Erliegen. So wollen Staaten Pleitewellen und massiv steigende Arbeitslosigkeit verhindern. Eine Auswahl.

Deutschland: Strauchelnde Firmen sollen durch ein unbegrenztes Kreditprogramm zahlungsfähig bleiben. Zudem sind für Selbstständige und kleine Firmen 50 Milliarden Euro Direkthilfen vorgesehen – denn viele haben es schwer, über die Runden zu kommen. Große Unternehmen dagegen sollen unter einen Schutzschirm mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro schlüpfen können, notfalls kann es Verstaatlichungen geben. Ein besonders wichtiges Thema sind in Deutschland auch die Sozialversicherungsbeiträge – denn die sind im Vergleich zu manch anderem Land hoch. Arbeitgeber in Not können die Beiträge nun erstmal bis Mai stunden. Eigentlich wären Beiträge schon diesen Freitag fällig, es geht um 40 Milliarden Euro. Auch die Kurzarbeiterregelung ist eine enorme Entlastung und kostet Milliarden. Sozialkassen hatten hierzulande zuletzt ein ordentliches Finanzpolster aufgebaut. Quelle: dpa
US-Präsident Donald Trump hat ein massives Konjunkturpaket unterzeichnet, mit dem rund 2 Billionen US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden sollen. Quelle: REUTERS
Die Regierung Spaniens investiert 200 Milliarden Euro zur Stützung der Wirtschaft. Quelle: imago images
Italien: Das hoch verschuldete Land wurde von der Epidemie besonders hart erwischt. Deshalb sind Hilfen für Krankenhäuser extrem dringend. Quelle: dpa
Frankreich: Für Unternehmen und Beschäftigte sind Hilfen im Volumen von rund 45 Milliarden Euro vorgesehen. Quelle: dpa
In Singapur hat die Zentralbank (MAS) ihre Geldpolitik angesichts der erwarteten Rezession erwartungsgemäß deutlich gelockert. Quelle: imago images
In Südkorea sollen die meisten Familien zur Krisenbewältigung eine Hilfszahlung in bar über umgerechnet bis zu 740 Euro erhalten. Quelle: dpa
Chinas Zentralbank senkt unerwartet den Zinssatz für umgekehrte Pensionsgeschäfte. Quelle: dpa
Australien hat ein umgerechnet rund 72 Milliarden Euro schweres Paket zur Rettung von Arbeitsplätzen in der Coronakrise geschnürt. Quelle: dpa
Während die Staaten heimische Unternehmen mit Milliarden stützen und sich dafür hoch verschulden, will Brüssel wiederum den Staaten helfen. Quelle: dpa
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