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Wirbelsturm „Harvey“ Schuldenobergrenze wird in USA wohl früher erreicht

Nach dem verheerenden Hurrikan benötigen Texas und Louisiana Milliarden für den Wiederaufbau. Die Schuldenobergrenze der USA rückt so schnell näher. Der Kongress muss wohl früher als geplant über eine Anhebung abstimmen.

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Der US-Finanzminister plant, die Abstimmung über eine Anhebung der Schuldengrenze einige Tage vorzuziehen. Quelle: AP

Washington Der Druck im Haushaltsstreit in den USA dürfte nach Einschätzung von Finanzminister Steven Mnuchin durch den Tropensturm „Harvey“ zunehmen. Wegen des Unwetters würden hohe Kosten auf die Behörden zukommen, die zum Teil schon im September anfielen, sagte Mnuchin dem Sender CNBC am Donnerstag. Daher werde der Zeitpunkt, bis zu dem der Kongress einer Anhebung der Schuldengrenze zustimmen müsse, wohl einige Tage vor dem bislang angepeilten 29. September liegen müssen.

In den USA gibt es eine gesetzlich festgelegte Grenze, wie viel neue Schulden die Regierung zur Begleichung ihrer Ausgaben machen kann. Das Limit wird in relativ regelmäßigen Abständen angehoben, dem muss aber der Kongress zustimmen. Zurzeit zeichnet sich dort keine Einigung ab. Mnuchin sagte, er sei aber zuversichtlich, dass die Anhebung rechtzeitig gelingen werde.

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