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Wirtschaft US-Konjunkturbarometer steigt stärker als erwartet

Die neuen Konjunkturdaten zeigen: Mit der US-Wirtschaft geht es weiter aufwärts. Ein wichtiger Sammelindex von Frühindikatoren stieg im Februar um 0,5 Prozent. Der Index liegt so hoch wie zuletzt 2008.

Die größten Gläubiger der USA
Der Schuldenberg der USA wächst und wächst. Inzwischen ist die 15-Billionen-Dollar-Marke locker geknackt. Mit rund einem Drittel der Summe steht Washington im Ausland in der Schuld. Staaten und Investoren aus aller Welt halten (Stand Mai 2012) US-Staatsanleihen im Wert von mehr als fünf Billionen US-Dollar. Dem südlichen Nachbar der USA, Mexiko, schuldete die größte Volkswirtschaft der Welt im Mai nach Angaben des US-Finanzministeriums 46,3 Milliarden US-Dollar. Innerhalb von zwölf Monaten haben die Mexikaner ihren Besitz an US-Schuldscheinen fast verdoppelt: Vor einem Jahr hatte Mexiko noch US-Anleihen im Wert von 27,7 Milliarden US-Dollar im Portfolio. Quelle: REUTERS
Obama, Merkel Quelle: dpa
Schweizer Flagge Quelle: REUTERS
Obama, Putin Quelle: dpa
Flagge Großbritannien Quelle: dpa
Meer vor Nassau Quelle: dapd
Brasilien entwickelt sich immer mehr zu einer Wirtschaftsmacht. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs 2010 um 5,5 Prozent. Die heimische Währung hingegen macht Probleme: Der Real verteuerte sich zunehmend gegenüber dem US-Dollar. Zwischen Ende 2008 und Oktober 2010 wurde der Real um 38 Prozent aufgewertet. Die Zentralbank erhöhte daraufhin ihre Dollarbestände um ein Viertel auf über 270 Milliarden Dollar. Das Land besitzt derzeit US-Staatsanleihen im Wert von 243,4 Milliarden US-Dollar, der Wert steigt konstant. Brasilien liegt damit auf Rang 4. Quelle: dapd

Im Januar hatte der Sammelindex nur um revidierte 0,1 Prozent zugelegt. Im Dezember war er unverändert geblieben und im November um 0,9 Prozent gestiegen. Insgesamt liegt der Index mit 99,8 Punkten so hoch wie zuletzt 2008. Er besteht aus zehn unterschiedlichen Faktoren. Darunter sind etwa das Verbrauchervertrauen, Neuaufträge in der Industrie, Baugenehmigungen und Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Anfang 2014 - Ein Rückblick

Bereits zu Beginn des Jahres zeigte sich die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten positiv. Belastet von enttäuschenden Konjunkturdaten aus China hatten die US-Börsen allerdings schwächer eröffnet. Erstmals seit sechs Monaten schrumpfte die chinesische Industrie und schürte damit Ängste vor einem stärkeren Wachstumsabschwung der zweitgrößten Volkswirtschaft. Auch eine weitere Runde von US-Unternehmenszahlen ließ bei den Händlern keine echte Kauffreude aufkommen.

Kälte in den USA lässt Niagarafälle einfrieren
Die Niagarafälle sind teilweise eingefroren - eine Lichtinstallation setzt die Eisberge stimmungsvoll in Szene. Quelle: REUTERS
Aktuell liegen die Temperaturen bei etwa minus 12 Grad - kalt genug, um das ansonsten herabdonnernde Wasser der Niagarafälle erstarren zu lassen. Quelle: REUTERS
Der Anblick erscheint seltsam unwirklich, wie aus einem Fantasy-Film. Quelle: REUTERS
An einigen Stellen kann noch Wasser fließen und erzeugt einen aufwirbelnden eisigen Dunst. Quelle: REUTERS
Das Naturspektakel zieht Schaulustige an. Zwei Spaziergänger betrachten umgeben von Schneebergen sie vereisten Wassermassen und verkrusteten Bäume. Quelle: REUTERS
Ein Regenbogen steht über den vereisten Niagarafällen. Die extreme Kältewelle hatte die Wasserfälle bereits Anfang Januar teilweise erstarren lassen: Nachts herrschten in Nordamerika bis minus 30 Grad, in Zentral-Kanada sogar bis minus 40 Grad. Die gefühlten Temperaturen lagen noch deutlich niedriger. Quelle: dpa
Der Name der berühmten Wasserfälle, "Niagara", bedeutet so viel wie "donnerndes Wasser". Quelle: REUTERS

Der Dow-Jones-Index fiel in den ersten Handelsminuten um 0,8 Prozent auf 16.236 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,7 Prozent auf 1832 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging 0,6 Prozent auf 4216 Punkte zurück. In Frankfurt lag der Dax bei 9635 Punkten und damit rund 0,9 Prozent im Minus.

Der chinesische Einkaufsmanagerindex von Markit und HSBC fiel im Januar auf 49,6 Punkte und damit unter die Marke von 50 Zählern, ab der er Wachstum signalisiert. Die Regierung in Peking will die Wirtschaft umbauen, setzt dabei mehr auf die Binnennachfrage und nimmt dafür auch schwächere Wachstumsraten in Kauf.

Bei den Einzelwerten beeindruckte die weltgrößter Online-Videothek Netflix immerhin die Händler mit einem unerwartet hohen Quartalsgewinn und 2,3 Millionen neuen Kunden allein in Amerika. Die Netflix-Aktie stieg um 14 Prozent. Während die Kältewelle in den USA dem Internet-Unternehmen wenig anhaben konnte, blieben viele Amerikaner McDonald's fern. Die Fast-Food-Kette legte erneut enttäuschende Quartalszahlen vor. Die Aktie fiel um 0,2 Prozent.

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Ebay steigerte zwar Umsatz und Gewinn. Besondere Beachtung fand aber der Streit zwischen dem Management und Carl Icahn über die Zukunft des Bezahldienstes PayPay, das der Großinvestor in eine eigene Gesellschaft auslagern will. Ebay-Titel lagen 1,9 Prozent im Plus. IBM -Aktien tendierten dagegen etwa 0,7 Prozent im Minus. Der Software-Dienstleister will seine Serversparte an den chinesischen Computer-Konzern Lenovo verkaufen.

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