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WTO-Entscheidung USA signalisieren Gesprächsbereitschaft bei neuen Zöllen

Außenminister Mike Pompeo plädiert im Zollstreit für weitere Unterredungen mit der EU. Das bisherige Handelsverhältnis sei aber „definitiv unfair“ gewesen.

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USA signalisieren Gesprächsbereitschaft bei neuen Zöllen Quelle: AP

Im Zollstreit mit der Europäischen Union (EU) hat US-Außenminister Mike Pompeo Gesprächsbereitschaft signalisiert, die geplanten Abgaben aber verteidigt. Bevor die angekündigten Zölle in Kraft gesetzt würden, solle es Unterredungen mit der EU geben, sagte Pompeo in einem am Freitag auf der Internetseite der italienischen Zeitung „La Stampa“ veröffentlichten Video-Interview.

„Wir werden auf jeden Fall mit der EU reden.“ Es habe sich aber „definitiv um ein unfaires Handelsverhältnis gehandelt“. In Gesprächen mit der Gemeinschaft würden sich die USA für jedes Land um eine passende Herangehensweise bemühen, sagte Pompeo weiter.

Die USA hatten am Mittwoch Strafzölle auf Flugzeuge und andere EU-Importe wie Wein und Käse angekündigt, nachdem sie dafür grünes Licht von der Welthandelsorganisation WTO erhalten. In Kraft treten sollen die Abgaben am 18. Oktober nachdem die WTO sie zuvor am 14. Oktober endgültig abgenickt hat.

Anlass ist der seit 15 Jahren vor der Welthandelsorganisation ausgetragene Streit über staatliche Hilfen für Airbus wie auch für den amerikanischen Konkurrenten Boing. Bundesaußenminister Heiko Maas rechnet mit Gegenzöllen auf amerikanische Produkte.

Mehr: Kommentar - Nach der WTO-Entscheidung vergiftet Trump das Klima weiter

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