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Zensur Schulen in Russland wollen Inhalte im Internet einschränken

Der Bildungsminister kündigte an, dass nur noch überprüfte Inhalte aufgerufen werden können. Das könnte mit den anhaltenden Protesten gegen Putin zu tun haben.

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Wladimir Putin und sein Bildungsminister Sergej Krawzow während eines Meetings in Moskau. Quelle: AP

Schüler in Russland sollen künftig während des Unterrichts nicht mehr alles im Internet nachlesen können. Das schuleigene Wlan werde so eingestellt, dass nur noch zuvor überprüfte Inhalte aufgerufen werden könnten, sagte Bildungsminister Sergej Krawzow am Samstag im Staatsfernsehen. „So werden wir Kinder vor negativen Informationen schützen, die leider, sagen wir mal, für unlautere Zwecke verwendet werden.“ So etwas sei „absolut inakzeptabel“, meinte Krawzow. Der Minister sagte allerdings nicht, welche Inhalte im Internet künftig zensiert werden sollen.

Zuletzt hatten die russischen Behörden soziale Netzwerke wie Tiktok und Facebook aufgefordert, keine Informationen etwa über Termine für die nicht genehmigten Proteste gegen die Inhaftierung des Kremlgegners Alexej Nawalny zu verbreiten. An vielen Schulen waren Kinder und Jugendliche sogar von Lehrern darauf angesprochen worden, nicht zu den Demonstrationen zu gehen. Daran hatten sich vor mehr als einem Monat viele Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt.

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