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Zuwanderung Deutschland bleibt bei Asylanträgen offenbar an der Spitze der EU

Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat Deutschland einem Medienbericht zufolge mehr Asylanträge erhalten als andere Länder der EU. Aufgrund der Coronakrise sind die Zahlen niedriger als üblich.

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Insgesamt seien im ersten Halbjahr 194.808 Asylanträge in der EU plus Schweiz und Norwegen gestellt worden. Quelle: dpa

Deutschland hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr Asylanträge erhalten als jedes andere Land in der EU. Dies berichtet die „Welt am Sonntag“ laut Vorabbericht unter Berufung auf den neuen vertraulichen „Situationsbericht: Migrations- und Flüchtlingssituation“ der EU-Kommission. Der Bericht, der der Zeitung vorliege, beziehe sich auf bisher unveröffentlichte Zahlen der EU-Asylbehörde EASO (European Asylum Support Office).

Deutschland liege demnach mit 47.231 neuen Asylanträgen im ersten Halbjahr vor Frankreich mit 32.212, Spanien mit 25.823 und Italien 20.620. Österreich verzeichnete 9651 Asylanträge und liege danach an sechster Stelle.

Schlusslichter seien Lettland (58), Estland (30) und Ungarn mit 19 Asylanträgen in den ersten sechs Monaten. 36 Prozent der Antragssteller in Deutschland seien laut Dokument Syrer, gefolgt von Afghanen (18 Prozent) und Irakern (6,6 Prozent).

Insgesamt seien im ersten Halbjahr 194.808 Asylanträge in der EU plus Schweiz und Norwegen gestellt worden. Das entspreche weitgehend den Zahlen des Vorjahreszeitraums. Beide Halbjahreswerte lagen demnach wegen der Corona-Pandemie niedriger als in den Vorjahren.

Mehr: Migration geht stark zurück – Problem des Fachkräftemangels verschärft sich

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