Zweitgrößte Volkswirtschaft Chinas Außenhandel wächst langsamer

In China signalisiert ein weiterer Konjunkturindikator die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Das Land will mit milliardenschweren Investitionen in die Infrastruktur das Wirtschaftswachstum ankurbeln.

Fabers düstere Prognose für China
Marc Faber Quelle: Andreas Chudowski für WirtschaftsWoche
Rio de Janeiro Quelle: dapd
Kupfermine in Chile Quelle: IVAN ALVARADO
Taipeh 101 Quelle: dpa/dpaweb
Casino in Macau Quelle: REUTERS
Louis Vuitton in Shanghai Quelle: AP
Transformator Quelle: REUTERS
Stahlarbeiter Quelle: REUTERS
MACDONALD'S Quelle: AP

Die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,6 Prozent auf 206,9 Milliarden US-Dollar zu, wie die Zollverwaltung am Samstag in Peking mitteilte. Allerdings blieb das Plus damit deutlich unter dem des Vormonats. Im September waren die Exporte Chinas um 15,3 Prozent gestiegen. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang treibt seit seinem Amtsantritt vor mehr als einem Jahr einen Strukturwandel in der chinesischen Wirtschaft an. Sein erklärtes Ziel ist es, China weniger vom Export abhängig zu machen und dafür den Binnenkonsum zu stärken. Das chinesische Wirtschaftswachstum war im dritten Quartal 2014 auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Mit 7,3 Prozent lag es unter dem von der Regierung gesteckten Ziel von 7,5 Prozent für dieses Jahr.

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Zuvor schon hatte der Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC und des Instituts Markit für Oktober ein verlangsamtes Wachstum im Dienstleistungssektor angezeigt. Eine staatliche Umfrage war außerdem zu dem Ergebnis gekommen, dass die Dienstleistungsbranche im Oktober so langsam wuchs wie seit neun Monaten nicht mehr. Das Handelsministerium rechnet im kommenden Jahr zwar mit einer leichten Verbesserung des Exports. Der Außenhandel dürfte aber auch 2015 mit Unwägbarkeiten konfrontiert werden, so dass eine deutliche Erholung schwierig werde, erklärte das Ministerium am Samstag.

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