WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

++ Liveblog ++ Gabriel soll Außenminister werden - Zypries Wirtschaftsministerin

SPD-Chef Sigmar Gabriel verzichtet auf Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz. Stattdessen soll Martin Schulz Kanzlerin Angela Merkel im Herbst herausfordern und die Partei führen. Die Ereignisse des Tages im Liveblog.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Sigmar Gabriel räumt den Platz an der Spitze des Wirtschaftsministerium – und wechselt ins Auswärtige Amt.

Sigmar Gabriel verzichtet auf die Kanzlerkandidatur der SPD und gibt auch den Parteivorsitz ab. Er werde den früheren Präsidenten des EU-Parlaments Martin Schulz als Kanzlerkandidat vorschlagen, sagte Gabriel am Dienstag laut Teilnehmern einer SPD-Fraktionssitzung. Die Ereignisse des Tages im Liveblog.

+++ Zypries neue Wirtschaftsministerin? +++

Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will nach seinem Verzicht auf die SPD-Kanzlerkandidatur Außenminister werden. Als neue Wirtschaftsministerin soll in einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion an diesem Mittwoch seine bisherige Staatssekretärin Brigitte Zypries vorgestellt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus SPD-Kreisen erfuhr.

+++ SPD will Bundesparteitag vorziehen +++

Der für Ende Mai geplante SPD-Bundesparteitag wird Parteikreisen zufolge vorgezogen für die Wahl eines neuen Parteivorsitzenden. Im Gespräch sei ein Termin in etwa vier Wochen.

+++ Klares Signale gegen weitere Koalition mit der Union +++

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sieht in Gabriels Entscheidung ein klares Signal gegen eine weitere große Koalition: „Mit Martin Schulz haben wir in dieser Zeit bessere Chancen“. Die SPD sei von der großen Koalition enttäuscht, sagt er dem WDR: „Wir wollen einen Neuanfang.“

+++ Petry hält nichts von Schulz +++

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hält nichts von einem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. "Symbol für EU-Bürokratie und ein tief gespaltenes Europa als Kanzlerkandidat?", twitterte sie.

+++ Linke lobt souveräne Entscheidung +++

Der Chef der Linksfraktion, Dietmar Bartsch spricht von einer „souveränen Entscheidung des SPD-Vorsitzenden“. Er werde die SPD auch weiter an ihren Taten messen, sagt er der Funke Mediengruppe.

+++ Kritik vom FDP-Chef +++

FDP-Chef Christian Lindner kritisiert die Entscheidung als "ungeordneten Rückzug". Leichtfertig werde die Stabilität Deutschlands in dieser weltpolitischen Lage aufs Spiel gesetzt. (Reporter: Rene Wagner - Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1232 oder 030-2888 5168)

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%