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+++ Neues vom G20-Gipfel +++ G20 einigt sich auf Abschlusserklärung

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G20 bringt Förderprogramm für Unternehmerinnen auf den Weg

Frauen in den Entwicklungsländern sollen einen besseren Zugang zu Kapital erhalten, um ihre Chancen als Unternehmerinnen zu verbessern. Der G20-Gipfel brachte einen Fonds auf den Weg, der bei der Weltbank angesiedelt ist. Weltbank-Präsident Jim Yong Kim zufolge sind dafür inzwischen über 325 Millionen Dollar von etlichen Ländern zugesagt. Mit Hilfe privater Mittel soll damit ein Volumen von über einer Milliarde Dollar bereitstehen. Ausgangspunkt für die Initiative war das Engagement der Unternehmerin und Tochter von US-Präsident Donald Trump, Ivanka. Trump lobte sie dafür: "Ich bin stolz auf meine Tochter Ivanka." Er sprach von einer "historischen" Initiative, die die Rolle der Frauen in der Wirtschaft in vielen Ländern stärken sollte. Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte die Hoffnung, dass schon bald erste Unterstützungsprogramme aufgelegt werden. Merkel hatte das Thema Förderung der Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft auf die Agenda des G20-Gipfels gesetzt. IWF-Chefin Christine Lagarde verwies darauf, dass mehr Unternehmerinnen auch das Wachstum in den Ländern erhöhten.

+++ China verspricht Einhaltung von Klima-Abkommen +++
China bekennt sich zu seinen Verpflichtungen aus dem Pariser Klima-Abkommen. Präsident Xi Jinping verspricht die Einhaltung der Zusagen nach Angaben des chinesischen Außenministeriums bei einem Gespräch mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron.

+++ Vorschlag für UN-Sanktionen gegen Menschenschmuggler fällt durch +++
Der europäische Vorschlag für UN-Sanktionen gegen Menschenschmuggler ist beim G20-Gipfel am Widerstand Russlands und Chinas gescheitert. Wie Diplomaten berichteten, akzeptieren die beiden Staaten lediglich, dass in die Abschlusserklärung ein allgemeiner Hinweis auf die Notwendigkeit des Kampfes gegen Schleuserbanden aufgenommen wird. Warum Russland und China keinen Hinweis auf UN-Sanktionen haben wollten, blieb zunächst unklar. EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte zum Auftakt des G20-Gipfels gesagt, das Einfrieren von im Ausland gehorteten Vermögen und Einreiseverbote seien „das Allermindeste“, was im Kampf gegen Schleuserbanden auf globaler Ebene getan werden müsse. Er verwies auf Schätzungen, nach denen Schleuser im vergangenen Jahr allein in Libyen 1,6 Milliarden US-Dollar verdient hätten. Von dem nordafrikanischen Land aus gelangen monatlich im Schnitt mehr als zehntausend Migranten über das Mittelmeer nach Europa. Tusk hatte vor dem Gipfel gesagt, dass er eine Verweigerung von Unterstützung für den Sanktions-Vorschlag als „traurigen Beleg für die Heuchelei einiger G20-Mitglieder“ werten werde.

+++ Trump dankt Merkel für professionelle Gipfel-Ausrichtung +++

US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Arbeit bei der Ausrichtung des G20-Gipfels in Hamburg gedankt. „Es ist unglaublich, wie die Dinge hier angegangen wurden“, sagte Trump. „Nichts davon war einfach.“ Merkel habe eine hervorragenden Job gemacht, obwohl sie von „einer ganzen Menge Leute“ gestört worden sei, sagte Trump, offenbar mit Blick auf die gewalttätigen Proteste in Hamburg.

+++ Merkel, Macron und Putin pochen auf Waffenstillstand in Ukraine +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Emmanuel Macron und der russische Präsident Wladimir Putin dringen auf einen Waffenstillstand in der Ostukraine. Die drei Politiker trafen sich nach Angaben der Bundesregierung vor dem zweiten G20-Gipfeltag in Hamburg zu einem Gespräch über die weitere Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk.

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