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Abbau von Diesel-Subventionen Bundesregierung lehnt Müllers Vorschlag ab

VW-Chef Matthias Müller hatte vorgeschlagen, die niedrigeren Steuern für Dieselkraftstoff zu überdenken - und hat damit eine Debatte ausgelöst. Quelle: dpa

VW-Chef Matthias Müller hatte vorgeschlagen, die niedrigeren Steuern für Dieselkraftstoff zu überdenken - und hat damit eine Debatte ausgelöst. Die Bundesregierung lehnt seinen Vorschlag indessen ab.

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Die Bundesregierung lehnt die Forderung von VW-Chef Matthias Müller nach einem Abbau von Diesel-Subventionen derzeit ab. "Die Bundesregierung hat gegenwärtig keine Pläne, an der Diesel-Besteuerung etwas zu ändern", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Eine Sprecherin des Verkehrsministeriums erklärte, der Diesel werde weiter als Übergangstechnologie benötigt.

Indessen verlangt der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen von der nächsten Bundesregierung, die geringere Besteuerung von Dieselsprit im Vergleich zu Benzin rasch auf den Prüfstand zu stellen.

Die Menschen bräuchten Planungssicherheit für den Autokauf, sagte Klaus Müller dem „Handelsblatt“: „Ein schrittweiser Abbau der Dieselsubvention wäre sinnvoll.“

VW-Chef Matthias Müller hatte vorgeschlagen, die niedrigeren Steuern für Dieselkraftstoff zu überdenken. „Das Geld könnte sinnvoller in die Förderung umweltschonender Antriebstechniken investiert werden“, erklärte er im „Handelsblatt“. „Abstriche bei den Diesel-Subventionen, dafür Anreize für Elektroautos wären das richtige Signal.“

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