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Abgasskandal Diesel-Skandal war für VW ein „gewaltiger Tritt ins Hinterteil“

Schon jetzt hat sich der Autokonzern stark wandeln müssen. Stephan Weil ist sicher, dass der Diesel-Skandal jedoch noch einiges nach sich ziehen wird.

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil ist sich sicher, dass der Diesel-Skandal den größten Wirtschaftsschaden in der europäischen Geschichte darstellt. Quelle: dpa

Berlin Der Diesel-Skandal wird nach Ansicht von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Volkswagen-Konzern noch lange beschäftigen. „Bis das letzte Gerichtsverfahren auf der Welt zum Abgasskandal beendet ist, werden noch viele Jahre ins Land gehen“, sagte Weil den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

„Dieselgate ist sicher der größte Schadensfall in der europäischen Wirtschaftsgeschichte.“ Der Skandal ist nach den Worten Weils „ein gewaltiger Tritt in das Hinterteil des ganzen VW-Konzerns gewesen“. Volkswagen sei inzwischen ein anderes Unternehmen als vor drei Jahren, sagt er laut Vorabbericht.

Das Land Niedersachsen ist mit 20 Prozent zweitgrößter VW-Anteilseigner. Eine Veränderung der Beteiligung sei nicht geplant, sagte Weil.

An diesem Montag beginnt vor dem Oberlandesgericht Braunschweig der mit Spannung erwartete Musterprozess, in dem es um Schadensersatzforderung von VW-Aktionären in Milliarden-Höhe geht. Der 3. Zivilsenat verhandelt über eine Klage der Fondsgesellschaft Deka Invest wegen erlittener Kursverluste. Hinter der Musterklägerin stehen rund 2000 ähnlich gelagerte Fälle, die ihre Forderungen ebenfalls durchsetzen wollen.

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