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Abschlussgutachten Enquete-Kommission Wachstum: "Stein der Weisen nicht gefunden"

Exklusiv

Karl-Heinz Paqué, Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, hat die Ergebnisse des Expertengremiums als „Sammelsurium“ bezeichnet.

Karl-Heinz Paqué, VWL-Professor und Sachverständiger in der Enquete-Kommission

„Wir haben sicher nicht den Stein der Weisen gefunden“, sagte der Jenaer Wirtschaftsprofessor der WirtschaftsWoche. Die vom Deutschen Bundestag eingerichtete Kommission wird am Montag nach zweijähriger Arbeit ihr Abschlussgutachten präsentieren. Aufgabe der Kommission war, einen neuen ganzheitlichen Wohlstands- und Fortschrittsindikator zu entwickeln.

Herausgekommen sei angesichts der politischen Heterogenität der Kommission ein „pragmatisches Ergebnis“, sagte Paqué. Es beinhalte Vorschläge, „wie sich die klassische Wachstumsmessung ergänzen lässt – etwa indem wir Faktoren wie Schulden, Einkommensverteilung und Beschäftigungslage einbeziehen“. Der Ökonom forderte, am Bruttoinlandsprodukt (BIP) als zentralen Wachstumsindikator festzuhalten. „Das BIP ist als zentraler Indikator unverzichtbar. Beim BIP wissen wir genau, was wir messen - nämlich die marktfähige Produktion einer Volkswirtschaft.“

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