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AfD Petry-Gegner wollen alleinige Spitzenkandidatur verhindern

Neue interne Differenzen bei der AfD? Einem Bericht zufolge wollen Teile der Partei keine alleinige Spitzenkandidatur von Frauke Petry. Die Konstellation ist insgesamt äußerst brisant.

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Bei dem geheimen Treffen der Petry-Gegner ging es darum, ein Spitzenteam um den rechtskonservativen Parteivize Alexander Gauland und der Ökonomin Alice Weidel zu bilden. Quelle: dpa

Berlin Vor dem AfD-Bundesparteitag in Köln sondieren die Gegner von Parteichefin Frauke Petry laut „Spiegel“, wie sie eine alleinige Spitzenkandidatur der Vorsitzenden für die Bundestagswahl verhindern können. Dies sei bei einem geheimen Treffen am vergangenen Montag in Goslar ausgelotet worden, schreibt das Nachrichtenmagazin.

Es sei darum gegangen, ein Spitzenteam um den rechtskonservativen Parteivize Alexander Gauland aus Brandenburg und die junge, liberalere Ökonomin Alice Weidel aus Baden-Württemberg zu bilden.

Das Treffen sei auf Initiative des niedersächsischen AfD-Chefs Armin Hampel zustande gekommen. Teilgenommen habe auch Thüringens AfD-Vorsitzender Björn Höcke, gegen den gerade ein Verfahren zum Parteiausschluss läuft. Petry soll dem Bericht zufolge in dem Spitzenteam nur eine untergeordnete Rolle als eine Kandidatin unter vielen spielen. Gauland habe erneut seine Bereitschaft erklärt, für ein Spitzenteam zur Verfügung zu stehen.

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