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Alters- und Hinterbliebenenrente Renten-Ausgaben haben sich seit 1992 fast verdoppelt – der BIP-Anteil blieb fast unverändert

Seit 1992 haben sich die Rentenausgaben in Deutschland auf 355,1 Milliarden Euro fast verdoppelt. In 25 Jahren stieg der Anteil am BIP aber kaum.

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Die deutschen Rentenausgaben haben sich in den vergangenen 25 Jahren fast verdoppelt. Der Anteil der Renten am BIP steig in der selben Zeit aber nur um 0,9 Prozent. Quelle: dpa

Berlin Die Ausgaben für Alters- und Hinterbliebenenrenten in Deutschland haben sich einem Medienbericht zufolge binnen 25 Jahren mehr als verdoppelt. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist dabei nahezu konstant geblieben.

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag) unter Berufung auf das Bundessozialministerium berichtet, stiegen die Ausgaben für die Renten von 171,7 Milliarden Euro im Jahr 1992 auf 355,1 Milliarden Euro im Jahr 2017. Dennoch erhöhte sich ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt nur leicht: 1992 betrug der Anteil 10,1 Prozent, 25 Jahre später waren es 11,0 Prozent.

Der Linken-Rentenexperte Matthias Birkwald, dessen Bundestagsfraktion eine entsprechende Anfrage an das Ministerium gestellt hatte, sieht vor diesem Hintergrund genügend Spielraum für eine Anhebung des gesetzlichen Rentenniveaus. Ein höheres Rentenniveau sei zwar nicht zum Nulltarif zu haben, „aber finanziell darstellbar“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem RND.

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