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Altersvorsorge Konzernchefs für bessere soziale Absicherung

Telekom-Chef Timotheus Höttges und Götz Werner, Gründer Drogerikette dm, haben sich in die Diskussion um die soziale Absicherung im Alter eingeschaltet. Werner wirbt sogar für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

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Thimotheus Höttges und Götz Werner für bessere soziale Absicherung Quelle: dpa

Berlin Vor Beginn der Sondierungsgespräche von Union, Grünen und FDP für eine Jamaika-Koalition im Bund fordern Chefs großer Unternehmen eine bessere Altersabsicherung der Deutschen. Die Digitalisierung werde die Unternehmens- und Arbeitswelt enorm verändern, sagte Telekom-Chef Timotheus Höttges dem „Tagesspiegel“ (Montagausgabe). „Deshalb brauchen wir eine Diskussion, wie wir die Sozialsysteme auf die Herausforderungen der Digitalisierung einstellen.“ Es müsse jetzt über Instrumente wie „das bedingungslose Grundeinkommen und als Teilvariante davon die Grundversorgung im Alter“ gesprochen werden.

Götz Werner, Gründer und Aufsichtsrat der Drogeriekette dm, wirbt schon länger für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Jeder habe das Recht auf ein bescheidenes, aber menschenwürdiges Leben. „Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde diesen Artikel unserer Verfassung endlich Gültigkeit verleihen“, sagte er der Zeitung. Zum Thema Vorsorge im Alter meinte Werner: „Es kann nicht sein, dass eine Rentnerin, die drei Kinder groß gezogen hat und dann den Ehemann gepflegt hat, bis er starb, heute nicht von ihrer Rente leben kann. Altersarmut ist grober Undank.“ Zuvor hatte auch schon Siemens-Chef Joe Kaeser für eine „Grundversorgung für das Alter“ plädiert.

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