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Amberg Günstigster Gewerbesteuersatz - wenig Hochqualifizierte

Amberg belegt mit 109,0 Punkten Platz 24 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Amberg mit 53,6 Punkten auf Platz 40 und beim Dynamikranking mit 55,4 Punkten auf Platz 13. Wo die Stärken von Amberg liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Von 2004 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Amberg um 21,2 Prozent. Im Mittel der 100 Städte im Ranking wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 11,6 Prozent. Daraus ergibt sich Platz neun für Amberg.Das durchschnittlich verfügbare Einkommen verbesserte sich in Amberg von 2004 bis 2008 um 9,7 Prozent. Im Schnitt der 100 größten kreisfreien Städte bewegte sich der Anstieg um 7,2 Prozent. Platz 18.Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Amberg um 10,2 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2004 bis 2009 um 9,2 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 28.

Niveauranking

Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Amberg liegt dieser Hebesatz bei 350 Prozent bei einem Durchschnittswert von 422 Prozent. Platz eins für Amberg.Im Jahr 2009 registrierte man in Amberg 7.540 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.198 Delikte). Daraus folgt Rang 9.9,2 Prozent der über 18-Jährigen in Amberg sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 100 größten kreisfreien Städte Deutschlands sind es 11,4 Prozent. Platz 20 für Amberg.

Schwächen

Dynamikranking

In der Zeit von 2004 bis 2009 ergibt sich für Amberg ein Demografieindex von 93,5 Punkten. Damit belegt Amberg Platz 89. Werte über 100 Punkte (Durchschnitt aller 100 Städte) bedeuten: Eine Stadt hat in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche, vergleichsweise günstigere Entwicklung erlebt. Punkt-Werte kleiner als 100 dokumentieren eine relativ ungünstigere demografische Entwicklung. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt.Amberg erlebte in der Zeit von 2004 bis 2009 einen Einwohner-Rückgang von 2,0 Prozent: Rang 73. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte sank die Einwohnerzahl um 0,1 Prozent.In der Zeit von 2004 bis 2009 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Amberg um 2,3 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 2,5 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 61 für Amberg.

Niveauranking

10,3 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Amberg werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 22,4 Prozent. Damit kommt Amberg auf Rang 84 im INSM-WiWo-Ranking.Statistisch betrachtet verzeichnete man im Jahr 2008 in Amberg 1,6 Gästeübernachtungen pro Einwohner. Durchschnittswert: 3,2 Übernachtungen. Platz 74 für Amberg.8,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Amberg haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 11,8 Prozent. Rang 73 für Amberg.

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