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++Anschlag in Berlin++ Merkel will schnellere Abschiebungen nach Tunesien

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Hamburger Polizei prüft Zusammenhang mit Mord an 16-Jährigem

++ 10.57 Uhr ++
Die angekündigte Pressekonferenz des italienischen Innenministeriums in Rom hat noch nicht begonnen. Die Details zur Schießerei in Mailand mehren sich und legen nahe, dass es sich bei dem erschossenen Mann um den gesuchten Anis Amri handelt.

++ 10.47 Uhr ++
Die Bundesanwaltschaft steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit den italienischen Behörden. Den Tod Amris wollte ein Sprecher aber zunächst nicht bestätigen.

++ 10.28 Uhr ++
Der mutmaßliche Berliner Attentäter Anis Amri ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen in Mailand bei einer Schießerei erschossen worden, berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und Ansa. Bestätigt ist es offiziell aber noch nicht. Das italienische Innenministerium hat für 10.45 Uhr eine Pressekonferenz in Rom angekündigt.

++ 10.18 Uhr ++
In Dänemark ist die Polizei in Alarm versetzt worden. Ein Mann, auf den die Beschreibung Amris passt, ist in der dänischen Stadt Aalborg gesehen worden, teilt die dänische Polizei mit. Ein Einsatz laufe. Passanten sollten die Gegend meiden.

++ 10.15 Uhr ++
Die Berliner Polizei ist zu einem Einsatz beim Moschee-Verein „Fussilet 33“ im Stadtteil Moabit ausgerückt. Dort wurden mehrere Männer aus dem Haus zu einem Taxi geleitet, von einer Festnahme war nicht die Rede. Der Moschee-Verein habe von sich aus beschlossen, vorerst zu schließen, hieß es vor Ort. Die Polizei äußerte sich nicht zu dem Einsatz. Sie verwies auf die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe.

++ 8.39 Uhr ++
Die Hamburger Polizei prüft, ob der europaweit gesuchte Anis Amri für den Mord an einem 16-Jährigen Mitte Oktober an der Alster verantwortlich sein könnte. Die Mordkommission habe Ähnlichkeiten zwischen dem Terrorverdächtigen Amri und dem Phantombild in dem Hamburger Mordfall festgestellt, berichteten die Zeitungen der Funke-Gruppe. Ein Polizeisprecher bestätigte am Freitag den Bericht: „Das ist eine weitere Spur, der wir nachgehen. Nach derzeitigem Stand gibt es da aber keine Hinweise.“ Ein Unbekannter hatte am 16. Oktober in Hamburg einen 16-Jährigen mit mehreren Messerstichen getötet. Eine Verbindung zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hält die Polizei weiter für unwahrscheinlich, wie der Sprecher bekräftigte. Das IS-Sprachrohr „Amak“ hatte die Tat für sich reklamiert.

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