Arbeitslosigkeit Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 2,8 Millionen

Es ist Frühling und die Zahl der Jobsucher in Deutschland sinkt weiter. Der übliche Aufschwung fällt in diesem Jahr jedoch nicht ganz so stark aus wie sonst im März. Der Grund: der milde Winter.

Was ein Jobverlust aus Menschen macht
Ein Mann betritt einen Raum hinter einer Tür, auf der steht "Zugang Agentur für Arbeit" Quelle: dpa
Eine Frau fasst sich an den Kopf Quelle: dpa
Krebs Quelle: dpa
Psychische Belastung bei Verlust des Arbeitsplatzes Quelle: dpa
Ein Mann im Anzug dreht dem Betrachter vor einem schwarzen Hintergrund den Rücken zu Quelle: dpa Picture-Alliance
Eine Frau steht in einem Treppenhaus in Hannover. Quelle: dpa
Jugendlicher liegt am 09.12.2014 in München (Bayern) gemütlich auf dem Fußboden und betrachtet die Video-Plattform "Youtube" auf seinem iPad Quelle: dpa
Ein Kind schaukelt auf einer Schaukel vor einer Hochhaus-Kulisse Quelle: dpa
Zwei Ringe Quelle: Fotolia
Gähnende und schlafende Hundewelpen in einem Korb Quelle: dpa
Jemand raucht einen Joint Quelle: dpa
Eine Frau vor einem Baum Quelle: dpa
Zufriedenheit wird über Jahre beeinträchtigt Quelle: Fotolia
Umrisse von Menschen vor dem Logo der Agentur für Arbeit Quelle: dapd

Dank der einsetzenden Frühjahrsbelebung ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im März weiter zurückgegangen - um 66.000 auf rund 2,85 Millionen. Das ist der niedrigste Wert in einem März seit 25 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es 87.000 Erwerbslose weniger, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt hat sich insgesamt weiter positiv entwickelt. Zwar hat sich die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt nicht verändert, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist aber erneut gewachsen“, sagte BA-CHef Frank-Jürgen Weise. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl stagnierte bundesweit bei gut 2,73 Millionen.

Grund für den Rückgang der unbereinigten Arbeitslosenzahl war nach Angaben der Bundesagentur der übliche Frühjahrsaufschwung, der am Arbeitsmarkt im März beginnt. Nach dem Winter stellen vor allem witterungsabhängige Branchen wie der Bau wieder Mitarbeiter ein, die sich über die kalte Jahreszeit arbeitslos gemeldet hatten.

Allerdings fiel die März-Belebung in diesem Jahr etwas schwächer aus als in den vergangen drei Jahren. Das Forschungsinstitut IAB der Bundesagentur hatte zuletzt bereits darauf hingewiesen, dass die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr schwächer ausfallen könnte. Die Arbeitsmarktexperten begründeten das unter anderem damit, dass in dem milden Winter auch weniger Arbeitslosigkeit aufgebaut wurde als sonst üblich.

Die Erwerbstätigkeit sowie die Zahl der Menschen mit regulärem Job sind hingegen weiter gewachsen. Nach den jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes vom Februar erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 52.000 auf 43 Millionen. Das waren 543.000 mehr als im Vorjahr.

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Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung legte nach Hochrechnung der Bundesagentur von Dezember auf Januar saisonbereinigt um 55 000 auf 31 Millionen zu. Das waren 731 000 mehr Menschen mit regulärer Beschäftigung als vor einem Jahr. Aktuellere Zahlen zu diesem Thema gab es nicht.

Gleichzeitig ist bei den Unternehmen die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern nach wie vor sehr hoch: Die Zahl der offenen Stellen lag im März bei 635.000 - das waren 92.000 mehr als vor einem Jahr. Besonders gesucht waren Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, in Verkehr und Logistik sowie im Verkauf.

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