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Arbeitsmarkt Bundesarbeitsagentur verdoppelt Überschusserwartung

Der stabile Arbeitsmarkt spült hohe Abgaben in die Kassen der Bundesarbeitsagentur. Die Behörde kann mit einem Polster von 22 Milliarden Euro rechnen.

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Die gute Wirtschaftslage kommt auch der Bundesbehörde zu Gute. Quelle: dpa

Nürnberg Wegen der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihre Überschuss-Erwartung für das laufende Jahr fast verdoppelt. Statt der ursprünglichen 2,7 Milliarden Euro hält die Bundesbehörde nun ein Plus von 5,3 Milliarden Euro für realistisch, wie die BA am Freitag in Nürnberg mitteilte. Zuvor hatten die „Nürnberg Nachrichten“ (Freitag) darüber berichtet.

Der florierende Arbeitsmarkt sorge dafür, dass die Einnahmen der Bundesagentur aus den Beiträgen deutlich höher seien als ihre Ausgaben, erklärte eine BA-Sprecherin. Für Anfang 2019 hat sich die große Koalition auf eine Beitragssenkung um 0,3 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent geeinigt.

Das Finanzpolster der BA würde mit der neuen Haushaltsprognose auf 22,5 Milliarden Euro wachsen. Aktuell verfügt die Bundesbehörde über Rücklagen in Höhe von 17,5 Milliarden Euro. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die Denkfabrik der BA, hat errechnet, dass die Behörde einen Puffer von 0,65 Prozent des Bruttoinlandprodukts benötigt, um eine mögliche wirtschaftliche Flaute abfedern zu können. Das wären derzeit gut 20 Milliarden Euro.

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