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Arbeitsmarkt Ifo-Institut: Kurzarbeit nimmt in Deutschland wieder zu

Wegen der neuen Beschränkungen ist der Anteil der Kurzarbeiter den Forschern zufolge im November gestiegen. Vor allem der Dienstleistungssektor ist betroffen.

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Besonders deutliche Anstiege der Kurzarbeit verzeichneten laut Ifo Hotels (62,9 auf 91 Prozent), die Gastronomie (53,4 auf 71,7 Prozent) sowie Reisebüros und Reiseveranstalter (von 88,0 auf 91,1 Prozent). Quelle: dpa

Die neuen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben die Kurzarbeit in Deutschland wieder ansteigen lassen. Der Anteil der Unternehmen mit Kurzarbeit sei im November von 24,8 Prozent im Vormonat auf 28,0 Prozent gestiegen, teilte das Münchner Ifo-Institut am Montag in München mit.

Die Forscher beziehen sich auf eigene Umfragen. Kurzarbeit ist in der Krise ein entscheidendes Instrument, um flächendeckende Entlassungen von Arbeitnehmern zu verhindern.

Besonders deutliche Anstiege verzeichneten laut Ifo Hotels (62,9 auf 91 Prozent), die Gastronomie (53,4 auf 71,7 Prozent) sowie Reisebüros und Reiseveranstalter (von 88,0 auf 91,1 Prozent).

„Gerade in diesen vom Teil-Lockdown massiv betroffenen Branchen wird wieder sehr viel Kurzarbeit gefahren“, sagte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. Der Anstieg habe sich durch fast alle großen Wirtschaftszweige vollzogen, erklärten die Forscher.

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    Bei den Dienstleistern stieg die Kurzarbeit von 24,0 auf 30,6 Prozent der Unternehmen, im Handel von 18,8 auf 20,7 Prozent, auf dem Bau von 7,4 auf 9,0 Prozent. In der Industrie war dagegen ein leichter Rückgang von 31,9 auf 30,5 Prozent zu verzeichnen.

    Der Dienstleistungssektor ist wesentlich stärker von den Corona-Einschränkungen betroffen als die Industrie. Einzelne Branchen hätten sogar deutliche Rückgänge der Kurzarbeit gemeldet, darunter die Autobranche von 50 auf 36,7 Prozent. Rückgänge gab es auch bei Herstellern von elektrischer Ausrüstung, bei den Druckereien oder den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten.

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