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Arbeitsminister Heil Flexiblere Arbeitszeiten dürfen nicht zu Ausbeutung führen

Exklusiv
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil im Streitgespräch mit Microsoft-Chefin Sabine Bendiek. Quelle: Gene Glover für WirtschaftsWoche

Das deutsche Arbeitszeitgesetz wird bald 100 Jahre. Die Flexibilisierung müsse diskutiert werden, sagte Arbeitsminister Heil im Interview mit der WirtschaftsWoche. Die Rechte der Arbeitnehmer müssten verbindlich sein.

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will das Arbeitszeitgesetz begrenzt flexibilisieren. „Darüber müssen wir diskutieren. Aber eine mögliche Neuregelung muss die Rechte von Arbeitnehmern wahren und für Arbeitgeber verbindlich sein. Darüber werde ich mit den Sozialpartnern sprechen“, sagt Heil im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen ausgebeutet werden.“

Das Arbeitszeitgesetz sei in Deutschland 1919 eingeführt worden, so Heil weiter, also bald hundert Jahre alt. „Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Freizeit, acht Stunden Schlaf – so ganz bekloppt finde ich die Idee immer noch nicht“, sagte der Arbeitsminister der WirtschaftsWoche.

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