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Austritt bei den Liberalen Die FDP ist tot, es lebe die Alternative!

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Gesunder Menschenverstand ist nicht unbedingt rechts

2. Der Atomausstieg

Auch die Legitimierung des völlig überstürzten Atomausstiegs basiert nicht auf einer Hinwendung zu linkem Gedankengut, sondern einzig und allein auf der Fukushima-Lüge, also einer von den Medien in krimineller Weise massenhaft verbreiteten Fehlinformation. In der Tagesschau vom 11. März 2013 (zwei Jahre nach dem Unfall in besagtem Kernkraftwerk) hieß es wörtlich: „Ein Erdbeben der Stärke 9 hatte damals den Nordosten des Landes erschüttert und eine bis zu 20 Meter hohe Tsunamiwelle ausgelöst. In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa 16.000 Menschen ums Leben.“ Tatsächlich aber gingen die zu beklagenden Opfer auf das Konto des genannten Erdbebens und des dadurch ausgelösten Tsunamis. Dass der Atomausstieg bisweilen sogar mit der Bekämpfung des Klimawandels begründet wird, stellt einen besonderen Treppenwitz der Geschichte da, wenn man bedenkt, dass eben diese Bekämpfung einst als Argument für die Atomkraft Verwendung fand, da die Kernenergie im Gegensatz zum Kohleverbrauch keinen Ausstoß von CO2 hervorrufe.

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3. Die Genderforschung

„Die AfD lehnt […] eine Politik, die auf die Aufhebung der Geschlechteridentitäten zielt, ab.“ Dieser kleine Satz aus den politischen Leitlinien der AfD genügt Menschen wie der Leiterin des EKD-Genderzentrums, Claudia Janssen, um die Partei am rechten Rand zu verorten. Doch auch hier gilt: Die Kritik an der Gender-Ideologie kommt nicht vom rechten Rand, sondern vom gesunden Menschenverstand! Die Gender-Theorie ist weder links noch rechts, sondern einfach nur falsch. Zwar wird von den entsprechenden VertreterInnen immer wieder auf die wissenschaftliche Etablierung ihrer Forschung verwiesen. Dieser Umstand allein dürfte jedoch kaum eine Legitimierung darstellen.

Man erinnere sich, dass auch die Schädelforschung (Phrenologie) im 19. Jahrhundert akademisch etabliert war. In Edinburgh wurde 1820 die Phrenological Society gegründet, viele weitere Einrichtungen in anderen Ländern folgten. Das Hauptwerk ihres Gründers George Combe („The Constitution of Man“) wurde zu einem der meistverkauften Bücher des 19. Jahrhunderts. Selbst Geistesgrößen wie Charles Darwin hatten Kontakt zur Phrenological Society und äußerten sich wohlwollend über deren Erkenntnisse. Und was folgte: Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden die Theorien der Schädelforschung als Humbug verworfen, weil man erkannte, dass alle wissenschaftlichen Standards bedeutungslos sind, wenn die Grundannahme, auf der diese Standards beruhen, falsch ist.

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Glücklicherweise hat man rechtzeitig erkannt, dass die Vorstellung, aufgrund der Schädelformation eines Menschen auf dessen Eigenschaften schließen zu können, Unfug war. Während die Schädelforschung also einen Zusammenhang sah, wo es keinen gibt, leugnet die Genderforschung einen Zusammenhang, der sowohl nach der menschlichen Alltagserfahrung als auch nach einhelliger Meinung der Biologie und Neurologie eindeutig besteht – nämlich der Zusammenhang zwischen dem biologischen Geschlecht eines Menschen und seiner Persönlichkeit. Es bleibt zu hoffen, dass auch dieser Irrtum baldmöglichst entlarvt wird, bevor noch mehr Millionen von Steuergeldern in diese Pseudowissenschaft gepumpt werden.

Es ist äußert beunruhigend, dass es in unserer Gesellschaft so weit gekommen ist, dass das Aussprechen von Fakten unter dem Verdacht rechter Gesinnung steht. Die AfD tut gut daran, sich diesem Trend entgegenzusetzen. Nicht ohne Grund wählte sie als ihr Motto: Mut zur Wahrheit!

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