Berlin Bürgermeister-Kandidat Stöß verspricht Start-up-Offensive

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Der Bewerber für das Amt als Berliner Regierungschef, Jan Stöß, will die Internetwirtschaft deutlich stärker fördern als Noch-Amtsinhaber Klaus Wowereit.

Einer der drei Bürgermeister-Kandidaten in Berlin, Jan Stöß Quelle: dpa

"Wenn ich Regierender Bürgermeister werde, dann wird die Internet-Wirtschaft einer meiner Schwerpunkte", sagte Stöß im Interview mit der WirtschaftsWoche. "Ich will einen nachhaltigen Aufschwung."

Der SPD-Landeschef konkurriert mit zwei weiteren Parteibewerbern in einem SPD-Mitgliedervotum um die Nachfolge Wowereits. Stöß verspricht, die Gründer-Kultur der Hauptstadt zu forcieren: "Alles, was der Startup-Szene hier in der Stadt hilft zu bleiben, zu wachsen und neue Jobs zu schaffen, sollten wir tun", sagte Stöß der WirtschaftsWoche.

"Räume und Grundstücke sollte die Stadt auch für diejenigen reservieren, die zwar nicht am meisten zahlen, aber das kreativste Konzept haben. Wir sollten dafür sorgen, dass in unseren Behörden Englisch gesprochen wird. Und wir brauchen endlich eine funktionierende one-stop agency für Gründer."

Berlin wachse zwar stark, "aber vor allem pro Kopf ist das Einkommen noch zu gering. Hier müssen wir ran. Wir wollen nicht auf ewig der größte Nehmer im Finanzausgleich bleiben", sagte Stöß.

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