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Berliner Anschlag Tweet von Pegida-Gründer sorgt für Verwirrung

Bereits zwei Stunden nach dem Anschlag in Berlin soll die Polizei Pegida-Gründer Lutz Bachmann zufolge Hinweise auf einen tunesischen Tatverdächtigen gehabt haben. Eine Falschmeldung, erklärt ein Behördensprecher.

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Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann. Quelle: dpa

Ein Tweet des Pegida-Gründers Lutz Bachmann kurz nach dem Attentat auf einen Berliner Weihnachtsmarkt am Montagabend gibt Rätsel auf. Um 22.16 Uhr setzte der Chef der islamfeindlichen Bewegung folgende Kurznachricht über Twitter ab: "Interne Info aus Berliner Polizeiführung: Täter tunesischer Moslem. Das (Original-Orthografie des Tweets) der Generalbundesanwalt übernimmt, spricht für die Echtheit." Dagegen sagte der Berliner Polizeisprecher Winfrid Wenzel am Donnerstag: "Ich kann hundertprozentig ausschließen, dass die Berliner Polizei bereits am Montagabend Hinweise auf einen tunesischen Tatverdächtigen hatte."

Zunächst hatte die Polizei einen Pakistaner als Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann wurde am Dienstagabend wieder freigelassen.

Dringend tatverdächtig ist der 24 Jahre alte Tunesier Anis Amri. Nach ihm wird europaweit gefahndet. Er soll am Steuer des Lkw gesessen haben, der am Montag um 20.02 Uhr in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gesteuert wurde.

"Die Spurensicherung der Berliner Polizei hat erstmals am Dienstagnachmittag solche konkreten Hinweise im Führerhaus des Lkw gefunden", sagte Wenzel.

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