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Bettina Röhl direkt

Judith Butler - systemkonforme Genderkönigin

Seite 4/4

Gegen Testosteron

In Arbeit
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Die Gender-Ideologie kommt nicht als männermordender Feminismus daher. Es ist in Wahrheit viel schlimmer. Butlers permanenter Selbsteinschätzung besonderer Friedfertigkeit, passt zu einer Ideologie, die mit Systemgewalt den Mann aus dem Mann austreiben will. Gender kämpft nicht gegen den Mann, sondern "nur" gegen dessen Männlichkeit. Gender kämpft nicht gegen den Mann, sondern gegen das Testosteron im Mann, so dass vom Mann nichts übrig bleibt. Weshalb bis in die Kindergärten hinunter, je nachdem wie indoktriniert die Kindergärtner schon sind, die Entmännlichung der Gesellschaft insgesamt und die der Männer und Jungen im Besonderen das erklärte strategische Gender-Ziel ist.
Da die Gender-Ideologie das geltende Recht fatalerweise schon beherrscht, aber noch nicht in der Rechtswirklichkeit sprich in den Köpfen der Menschen angekommen ist, geschweige denn von der Mehrheit durchschaut und als Scharlatanerie entlarvt ist, wäre Aufklärung über Gender und zwar Massenaufklärung das Gebot der Stunde, statt Gender-Apologeten wie Judith Butler derart mit Preisen zu ehren, dass deren Gender-Mission immer weiter und immer hemmungsloser unterstützt wird.
Aktuell schließt sich der Kreis: Die Frauenquote, die a priori erst einmal eine Kategorie für sich ist, ist zentraler Gegenstand der Gender-Politik und deswegen gegen viele Widerstände in der Wirtschaft, in der Kultur, in der Gesellschaft so widerstandslos an allen möglichen Stellen und bei allen möglichen Gelegenheiten implementierbar. Dass Frauen gleichberechtigt zum Beispiel in den Führungsetagen größerer Unternehmen tätig sein sollten und allemal dürfen, ist ein Selbstgänger. Qualifikation und Lust auf den Job sollten bei Männern und bei Frauen entscheiden, welche Position jemand bekleidet. Quotenregeln sind nicht nur im Einzelfall mehr als problematisch, sondern Quotenregelungen für Frauen sind auch innerhalb der Gruppe der Frauen oft ungerecht.


Die Gender-Ideologie verhilft der Quote zum Durchbruch

Quotenfrauen will wohl Niemand und doch ist nicht auszuschließen, dass Quotenregelungen Ebensolche generieren. Letzten Endes aber muss man wissen, dass in Wahrheit der Gender-Druck hinter der Einführung der Quotenregelung bezüglich Großunternehmen steckt, dass also eine Ideologie, die man getrost furchtbar nennen darf, der Quote zum Durchbruch verholfen hat. In Skandinavien, wo es schon 100 Jahre Gender-Politik gab, bevor der furchtbare amerikanische Arzt John Money diesen Begriff erfand, scheint man aus dem Wahnsinn zu erwachen. In Norwegen ist die staatlich mit fast 60 Millionen Euro jährlich subventionierte Gender-Forschung gerade Knall auf Fall quasi wegen erwiesener Scharlatanerie gestrichen worden. Gegen den erbitterten Widerstand der Mainstream-Medien und der Gender-Ideologen, versteht sich. Ein Heer arbeitsloser Genderforscher ist die in Kauf genommene Folge. Im nostalgischen Frankfurt ticken die Uhren offenbar deutlich langsamer.

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