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Bettina Röhl direkt

Judith Butler - systemkonforme Genderkönigin

Seite 3/4

Pseudowissenschaftliches Unternehmen

Wo Frauen in deutschen Konzernen stehen
European Commissioner for Justice, Fundamental Rights and Citizenship Viviane Reding Quelle: dapd
Die Beine von Deutsche Bank-Mitarbeiterinnen, aufgenommen auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank in der Festhalle in Frankfurt am Main Quelle: dapd
Frau an einem Fax-Gerät Quelle: Fotolia
Männer und Frauen verschiedenen Alters Quelle: Fotolia
zwei Frauen und zwei Männer in einem Meeting Quelle: Fotolia
Business-Meeting Quelle: Fotolia
Frau schaut in den Himmel Quelle: Fotolia

Für Menschen, die in Mathematik nicht so fit sind, wird es langsam schwierig, denn die Gender-Forscher, die aber unter dem Dach des Bundeskanzleramtes, des Frauen und Familienministeriums, der Bildungsministerien und vieler anderer Machtzentren für oder gegen uns alle Politik machen, haben inzwischen 16 und mehr unterschiedliche Geschlechter ausgemacht. Da ist alles dabei, nur nicht Mann oder Frau. Und wer das zaghaft bezweifelt ist in den Augen der Gender-Fanatiker bestenfalls ein Antiquierter und schlimmstenfalls ein Reaktionär oder gar ein Rassist und im Zweifel mindestens frauenfeindlich.
Gender ist, um es beim Namen zu nennen, ein pseudowissenschaftliches Unternehmen mit ähnlichen Denkfehlern behaftet wie der "wissenschaftliche Sozialismus", der bereits unzählige Male gescheitert ist. Gender ist ein Unternehmen, das 20.000 Jahre und mehr Patriarchat mindestens vorübergehend durch die Einführung frauendominanter Strukturen zwecks schlussendlicher Herstellung von Gleichberechtigung aller Menschen, insbesondere der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, die es nach der Gender-Doktrin eigentlich gar nicht gibt, kompensieren will.


Genialische Propagandistin und Aktionistin
Butler ist eine genialische Propagandistin und Aktionistin. In diesen Fächern hätte sie Nobelpreisniveau. Wo sie auftritt macht sie alles mundtot und was nicht ihrer Meinung ist, echauffiert sich zumindest fürchterlich über den Unsinn, den sie als die reine und nichts als die reine Wirklichkeit verkauft. Sie sei ein schreckliches "Problemkind" gewesen, aber ein besonders "kluges", so Butler über Butler. So gesehen kann man sagen, Butler polarisiert. Nur eines kann man nicht sagen, dass sie bei all den Themen, die sie mit einer furchtbaren Schärfe seziert, irgendwelche Ideen anböte, die gesellschaftsnützlich wären. Man muss sich im Angesichte von Butler wohl damit begnügen festzustellen, dass sie immer wieder mit großtuerischem Alarmismus und extremistischen Argumentationen Sand ins Getriebe wirft, was ihre Jünger dann gerne so beschreiben, dass Butler wieder mal Debatten oder Denkprozesse angestoßen hätte.
Auch zur Vorbereitung ihres Auftritts in Frankfurt setzt sich Butler in deutschen Medien schon einmal vor ab in Szene und stellt die Hierarchien klar: Butler-Kritiker, die von ihr noch etwas lernen können, ganz unten und Butler selber ganz oben.

Hier soll nicht über die Aktion Butlers zu Gunsten eines Boykott Israels die Rede sein. (Ihre Unterstützung der Kampagne: Boykott, Desinvestition und Sanktionen, kurz BDS genannt) Auch nicht von ihrem "Engagement" für die friedliche Ko-Existenz von Israelis und Palästinensern in eigenen Staaten, die sie mit ihrem Boykott herbei führen möchte, ohne irgendein Rezept anzubieten, wie ihre banale und selbstverständliche Forderung in die Tat umgesetzt werden könnte. Hier geht es ausschließlich um die Nebenwirkungen der schon angesprochenen Gender-Ideologie, die Butler seit 25 Jahren zu ihrem eigentlichen Markenzeichen gemacht hat.

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