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Bildung Bundestag stimmt Kompromiss zu Ganztagsbetreuung zu

Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen alle neu eingeschulten Kinder einen Betreuungsplatz angeboten bekommen. Bund und Länder hatten lang über die Finanzierung gestritten.

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Der Bundestag hat der Finanzierung von Betreuungsplätzen für Grundschüler zugestimmt. Quelle: dpa

Der Bundestag hat am Dienstag dem Kompromiss zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule zugestimmt. Bund und Länder hatten sich am Abend zuvor nach langem Streit über die Finanzierung des Vorhabens im Vermittlungsausschuss geeinigt. Jedes Kind, das in Deutschland ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschult wird, soll in den ersten vier Schuljahren Anspruch auf einen Ganztagsplatz bekommen.

Nach dem Bundestag muss noch der Bundesrat dem Vermittlungsergebnis zustimmen. Das könnte an diesem oder am nächsten Freitag passieren. Nach anschließender Unterschrift durch den Bundespräsidenten kann das „Ganztagsförderungsgesetz“ schließlich in Kraft treten.

Mehr: Nicht nur Räume, auch Fachkräfte: Warum der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht reicht

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