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Body-Cam Datenschutzbeauftragter kritisiert Speicherung von Polizeibildern

Bislang speichert die Bundespolizei Aufnahmen sogenannter Body-Cams auf Amazon-Servern. Der Bundesdatenschutzbeauftragte kritisiert diese Maßnahme.

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Mit Body-Cams werden bei Einsätzen die Handlungen von Bürgern und Polizeibeamten aufgezeichnet.

Potsdam Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat die Bundespolizei kritisiert, weil sie Bildaufnahmen ihrer Einsätze auf Servern des US-Konzerns Amazon speichert. Kelber forderte stattdessen, sofort zu einem deutschen Cloud-Anbieter zu wechseln und die sensiblen Aufnahmen der Körperkameras dort zu speichern.

„Wir haben bereits 2018 der Bundespolizei und dem Bundesinnenministerium mitgeteilt, dass wir die Speicherung der Bodycam-Daten in der Amazon Cloud für rechtswidrig halten“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Kelber hat massive Datenschutzbedenken. Nach seiner Einschätzung kann ein Zugriff von US-Behörden auf die Daten nicht ausgeschlossen werden.

Die Bundespolizei hatte ihre Entscheidung vergangene Woche als Übergangslösung verteidigt. Dies sei so lange notwendig, bis bundeseigene und für diesen Zweck geeignete Clouds zur Verfügung stünden, sagte der Sprecher des Bundespolizeipräsidiums, Gero von Vegesack. Er stellte in dem Zusammenhang klar, dass die gefundene Lösung mit Amazon im Vorfeld über mehrere Monate gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) - letztlich mit positivem Ergebnis - geprüft worden sei.

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