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Bonn Bonn gewinnt Einwohner und Hochqualifizierte - schwächelt jedoch bei der Jobversorgung

Bonn belegt mit 102,1 Punkten Platz 40 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Bonn mit 56,8 Punkten auf Platz 29 und beim Dynamikranking mit 45,3 Punkten auf Platz 85. Wo die Stärken von Bonn liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Bonn verbesserte sich in der Zeit von 2004 bis 2009 um 1,9 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,2 Prozentpunkte gestiegen. Bonn erreicht damit Platz 14.Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Bonn von 2004 bis 2009 um 6,3 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 1,5 Prozentpunkte. Platz 16.Bonn erlebte in der Zeit von 2004 bis 2009 einen Einwohner-Zuwachs von 2,5 Prozent: Rang 17. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte sank die Einwohnerzahl um 0,1 Prozent.

Niveauranking

Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Bonn einen Indexwert von 119,7 Punkten. Platz drei im Städtevergleich.20,2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Bonn haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 11,8 Prozent. Rang acht für Bonn.5,3 Prozent aller Schulabsolventen in Bonn sind im Jahr 2008 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,5 Prozent. Rang 16 für Bonn.

Schwächen

Dynamikranking

Von 2004 bis 2009 stieg in Bonn die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 13,0 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 8,9 Prozent. Platz 97.Von 2004 bis 2009 sank die Arbeitslosenquote in Bonn um 0,1 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 2,3 Prozentpunkte. Rang 93 für Bonn.Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Bonn um 0,7 Prozentpunkte. In allen 100 untersuchten kreisfreien Städten lag die Veränderung bei 0,0 Prozentpunkten. Platz 83 für Bonn.

Niveauranking

12,8 Prozent (Durchschnitt: 36,8 Prozent) aller befragten Unternehmen in Bonn attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Bonn beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 98.Im Jahr 2009 registrierte man in Bonn 13.114 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.198 Delikte). Daraus folgt Rang 89.2009 waren in Bonn 53,5 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 57,0 Prozent. Platz 87 für Bonn.

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