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Braunkohle Aktivisten besetzen Bagger und behindern Förderung

Im Tagebau Inden sorgten Aktivisten für ein kurzes Aufsehen. Die Männer und Frauen besetzten einen Bagger, wurden später aber widerstandslos von der Polizei abgeführt. Mit weiteren Aktionen und Straftaten ist zu rechnen.

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Polizisten wurden zu einem Einsatz in den Tagebau Inden gerufen. Quelle: dpa

Aachen Rund 20 Aktivisten haben am Freitagmorgen im Tagebau Inden im Rheinischen Braunkohlerevier einen Bagger besetzt. Die Polizei habe mit den sieben Männern und sechs Frauen gesprochen, dann hätten sich die Aktivisten von Polizisten widerstandslos heruntergeleiten lassen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Ihre Personalien würden festgestellt. „Es wird geprüft, welche Straftaten möglich sein könnten“, sagte ein Polizeisprecher. Zunächst war nicht klar, ob die Aktivisten zum Protest-Camp von Klimaschützern in Erkelenz am Tagebau Garzweiler gehören. Das Unternehmen RWE werde die Aktion strafrechtlich verfolgen.

Aktivisten haben bis zum 29. August neben legalem Protest auch sogenannte Aktionen des zivilen Ungehorsams angekündigt. Dabei wollen sie technische Infrastruktur wie Schienen, Zufahrten oder Bagger blockieren. Die Polizei rechnet mit Straftaten. In der Nacht zum Donnerstag lief eine Frist ab, die ein Aktionsbündnis gesetzt hatte: Wenn RWE die Braunkohleförderung nicht bis zum 23. August einstelle, werde man das „selbst in die Hand nehmen“.

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