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Braunkohle Altmaier wirbt wegen Versorgungssicherheit für Kohleausstieg im Jahr 2030

Da bereits der Kernenergieausstieg organisiert werden muss, will Wirtschaftsminister Altmaier das Ende der Kohle vertagen – voraussichtlich bis 2030.

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Der Bundeswirtschaftsminister möchte den Kohleausstieg vertagen. Quelle: dpa

Berlin Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich dafür ausgesprochen, die Fortschritte beim Kohleausstieg um das Jahr 2030 herum mit Blick auf die Sicherheit der Stromversorgung zu überprüfen. „Bis zu den Jahren 2021/2022 muss bereits durch den Ausstieg aus der Kernenergie ein hohes Volumen ersetzt werden“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Das müsse sich im Zeitplan für den Umstieg von Kohle- auf Ökostrom wiederfinden, um Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. „Ein Überprüfungsdatum sollte die Fortschritte überprüfen, etwa um das Jahr 2030.“ Die von der Regierung eingesetzte Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ will in den kommenden Tagen ein Konzept für den Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Kohle vorlegen. Bereits am kommenden Freitag könnte ein Kompromiss stehen.

In der Kommission sitzen Wirtschaftsvertreter, Arbeitnehmer und Klimaschützer an einem Tisch, Ziel ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens. Die Umsetzung der Vorschläge ist allerdings Sache der Politik. Braun- und Steinkohle liefern mehr als ein Drittel des Stroms in Deutschland.

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