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Braunkohleabbau Stiller Kohle-Protest in der Bundespressekonferenz

Den Demonstranten geht es um den Hambacher Forst, der aufgrund des Braunkohle-Tagebaus vor der Rodung steht. Ihr Adressat: Wirtschaftsminister Peter Altmaier.

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Die Demonstranten nutzten den Tag der offenen Tür der Bundesregierung als Bühne für ihren Protest. Quelle: dpa

Berlin Rund zehn meist junge Frauen und Männer haben bei einem Auftritt von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in der Bundespressekonferenz in Berlin gegen die geplanten Rodungen im Braunkohle-Abbaugebiet Hambacher Forst protestiert. Die Demonstranten trugen T-Shirts mit Aufschriften wie „Kohle stoppen“ oder „Hambi bleibt“.

Nach wenigen Minuten stehenden und schweigenden Protests setzten sich die Naturschützer wieder und nahmen weiter an einer sogenannten Bürgerpressekonferenz beim Tag der offenen Tür der Bundespressekonferenz mit Altmaier teil. Die Bundespressekonferenz ist der Zusammenschluss der Hauptstadt-Journalisten in Berlin.

Der Hambacher Forst liegt im Südosten des Tagebaus Hambach und gilt als Symbol des Widerstands gegen die Braunkohle. Der Energiekonzern RWE plant ab Oktober Rodungsarbeiten im Hambacher Forst. Darüber war es in der gerade gegründeten Kohlekommission zum Streit gekommen.

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