Britische Premierministerin May erwartet nach Brexit schwierigere Marktzugänge

Die britische Premierministerin äußert sich erneut zur Zeit nach dem Brexit – und erwartet schwierigere Marktzugänge. Sowohl für die EU als auch für Großbritannien.

DüsseldorfDie britische Premierministerin Theresa May glaubt, dass keine Seite nach einem Brexit genau das bekommen könne, was sie wolle. Weder Großbritannien noch die verbleibenden EU-Länder. Am Freitag hielt May eine Rede, in der sie konkrete Vorschläge dazu machen wollte, wie sich ihre Regierung die Beziehung mit der EU nach dem Austritt vorstellt.

Zudem sagte May, dass sowohl Großbritannien als auch die Länder in der EU nach dem Brexit einen schwierigeren Zugang den jeweils anderen Märkten haben werden. Dies sei unvermeidlich, da Großbritannien den Binnenmarkt und die Zollunion verlasse.

Gleichwohl betonte sie in ihrer Rede, dass Großbritannien weiterhin eine enge Beziehung zu den Ländern pflegen wolle, aber keine, die auf Handelsbeziehungen zu Norwegen und Kanada basiere.

May sagte außerdem, dass die Brexit-Gespräche sich einem entscheidenden Moment nähern würden, und „es gebe kein Entkommen vor der Komplexität der Aufgabe, die vor uns liegt“.

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