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Bundesagentur 750.000 neu sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – vor allem aus dem Ausland

Exklusiv
Arbeitsmarkt: Migranten besetzen neugeschaffene Jobs Quelle: dpa

Menschen aus dem Ausland treiben den Job-Boom voran: 52 Prozent der neubesetzten Stellen gingen an sie. Insgesamt fingen 750.000 Personen zwischen Mai 2017 und Mai 2018 einen Job an.

Am Arbeitsmarkt verstärkt sich ein Trend: Seit Monaten besetzen vor allem Menschen mit ausländischem Pass neu geschaffene Jobs und treiben so den Job-Boom voran. Von den rund 750.000 Menschen, die zwischen Mai 2017 und Mai 2018 eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen haben, kommen 52 Prozent aus dem Ausland. Das zeigen bislang unveröffentlichte Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die der WirtschaftsWoche vorliegen.

Mehr als ein Fünftel der neu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stammt aus osteuropäischen EU-Ländern wie Polen, Rumänien und Kroatien. Sieben Prozent der Menschen kommen vom Balkan, aus Russland oder aus der Ukraine. Drei Prozent der Neueingestellten haben einen griechischen, spanischen, portugiesischen oder italienischen Pass. Etwa jeder Achte ist aus einem Land außerhalb Europas nach Deutschland gekommen, aus dem viele Asylsuchende kamen, beispielsweise aus Syrien oder Eritrea.

Auch bei den Bewerbern um einen Ausbildungsplatz steigt die Zahl ausländischer Anwärter, zeigen die Zahlen der Arbeitsagentur: Unter den gut 500.000 Bewerbern um einen Ausbildungsplatz verfügten zwischen April 2017 und April 2018 nur noch etwa 415.000 über einen deutschen Pass, ein Minus von mehr als vier Prozent. Dagegen legten die Gesuche ausländischer Bewerber um mehr als zehn Prozent zu.

Unterdessen hält die Wirtschaft an ihrer Forderung an die Bundesregierung fest, zügig ein Zuwanderungsgesetz zu verabschieden. „Angesichts des dramatischen demografischen Wandels können wir bislang viel zu wenige ausländische Fachkräfte anwerben“, sagte Reinhold von Eben-Worlée, Chef des Verbands Die Familienunternehmer, der WirtschaftsWoche.

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