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Bundesagentur für Arbeit Jobcenter behielten Milliarden an Hartz-IV-Sanktionen ein

Über zwei Milliarden Euro Sanktionen haben Deutschlands Jobcenter gegen Hartz-IV-Empfänger in den letzten 10 Jahren erhoben – das hat Gründe.

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Deutschlands Jobcenter zogen über 2 Milliarden Euro Sanktionen ein. Quelle: dpa

Berlin In den vergangenen zehn Jahren haben Deutschlands Jobcenter mehr als zwei Milliarden Euro einbehalten, weil sich Hartz-IV-Empfänger nicht an Auflagen hielten. Das geht aus der Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (Die Linke) hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Montag) vorliegt.

Allein vergangenen Jahr wurden die Zahlungen demnach um mehr als 178 Millionen Euro gekürzt. Rund 137.000 Menschen waren davon betroffen, das entspricht 3,1 Prozent aller Hartz-IV-Empfänger. Sie erhielten durchschnittlich 1.300 Euro im Jahr weniger.

In den meisten Fällen werden Hartz-IV-Leistungen reduziert, weil Empfänger ohne ausreichende Begründung einen Termin beim Jobcenter versäumt haben. Außerdem werden Hartz-IV-Empfänger sanktioniert, wenn sie etwa ein Jobangebot oder eine Fortbildung verweigern oder zusätzliches Einkommen verschweigen.

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