WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Bundesagentur für Arbeit Nach umstrittenen Holsboer-Abgang: Schönefeld wird BA-Personalvorständin

Nach monatelangen Querelen um die Personalie hat die Bundesagentur für Arbeit eine neue Vorständin. Christiane Schönefeld gilt als Eigengewächs der Behörde.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Schönefeld leitete bisher die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur. Quelle: dpa

Die 62 Jahre alte Christiane Schönefeld aus Nordrhein-Westfalen soll künftig den Posten des Personal- und Finanzvorstands bei der Bundesagentur für Arbeit bekleiden. Der Verwaltungsrat der Bundesagentur sprach sich am Donnerstag für Schönefeld aus, die von der Arbeitgeberseite in dem 21-köpfigen Gremium vorgeschlagen worden war. Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen traditionsgemäß ihre gegenseitigen Personalvorschläge mit.

Der Posten war freigeworden, nachdem monatelange Querelen zum Rückzug der bisherigen Finanzchefin Valerie Holsboer im Juli geführt hatten. Schönefeld leitet bisher die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur. Die Juristin ist ein Eigengewächs der Behörde und gilt als höchst erfahren. Der Personalvorschlag muss nun der Bundesregierung unterbreitet werden, die ihn noch bestätigen muss.

Die Vorsitzende des Verwaltungsrates, Annelie Buntenbach, stellte die Erfahrung der neuen Frau im Führungsgremium heraus. „Frau Schönefeld ist eine sehr kompetente und gefragte Arbeitsmarktexpertin, die über langjährige Führungserfahrung in der Bundesagentur für Arbeit verfügt.“ Schönefeld solle von Nürnberg aus künftig wesentliche Impulse geben. Dabei dürfte es vor allem um den Umbau der größten deutschen Behörde hin zu mehr Beratung und zu weniger reiner Vermittlungstätigkeit gehen.

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, wurde in der Sondersitzung außerdem zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des BA-Verwaltungsrats gewählt.

Mehr: Durch neue Technologien und der Gefahr eines konjunkturellen Abschwungs sind viele Jobs massiv bedroht. Arbeitsminister Heil will mit einem neuen Gesetz entgegenwirken.

Jetzt auf wiwo.de

Sie wollen wissen, was die Wirtschaft bewegt? Hier geht es direkt zu den aktuellsten Beiträgen der WirtschaftsWoche.
Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%