Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Bund verkauft fast 40.000 Wohnungen

Der Bund besitzt - neben Ministerien und Liegenschaften - auch 38.600 Wohnungen. Auf mittlere Sicht sollen alle diese Wohnungen verkauft werden. Das Problem: Diese sind veraltet und müssen komplett saniert werden.

Der Bund will auf mittlere Sicht alle seine Wohnungen verkaufen Quelle: dpa

Der Bund will alle seine rund 38.600 eigenen Wohnungen mittelfristig abgeben. "Der Bund wird diese Bestände sukzessive verkaufen", sagte ein Regierungsvertreter. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) solle sich künftig darauf konzentrieren, vor allem die wichtigen Immobilien wie Ministerien und Bundeswehrliegenschaften zu verwalten.

Pro Jahr habe der Bund zuletzt zwischen 1000 und 3000 Wohnungseinheiten auf den Markt gebracht. Gut neun von zehn bundeseigenen Wohnungen wurden vor 1970 gebaut und entsprechen nur noch eingeschränkt den heutigen energetischen Anforderungen, wie es in den Regierungskreisen weiter hieß. Deshalb müssten sie mittelfristig saniert und modernisiert werden.

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Der Bund will an das Land Berlin rund 4660 seiner 5022 Wohnungen in der Hauptstadt verkaufen. Anfang der Woche hatte es dazu ein Spitzengespräch mit Vertretern des Senats und der BImA gegeben. Bausenator Michael Müller und BImA-Vorstand Axel Kunze hatten am Mittwoch erklärt, die Verhandlungen seien auf gutem Weg. Verschiedene Arbeitsgruppen sollen nun über Gutachten herausfinden, was die Wohnungen wert sind und wie das Verkaufsverfahren weitergehen soll. Erst dann sei klar, wann der gesamte Deal abgeschlossen sei, hieß es dazu in den Regierungskreisen.

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