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Bundestagspräsident Für Schäuble bleiben USA „unsere wichtigsten Partner“

Exklusiv
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble: „Unsere wichtigsten Partner in der Welt sind weiterhin die Vereinigten Staaten.“ Quelle: dpa

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble möchte an den engen Beziehungen zu den USA festhalten – den aktuellen Verstimmungen im transatlantischen Verhältnis zum Trotz.

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Ungeachtet aktueller Verstimmungen im transatlantischen Verhältnis möchte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble an den engen Beziehungen zu den USA festhalten. „Unsere wichtigsten Partner in der Welt sind weiterhin die Vereinigten Staaten“, sagte Schäuble der WirtschaftsWoche. Man müsse feststellen, „dass sich Deutschland allein nicht in dieser Welt behaupten kann“.

Selbst Europa könne dies „auf absehbare Zeit auch nicht“. Von daher sei man weiterhin auf die Amerikaner angewiesen. Auch gebe es noch immer eine westliche Wertegemeinschaft, so Schäuble, „auch wenn manch einer in Amerika sich damit zur Zeit etwas schwer tut“.

Zum wachsenden Konflikt der USA mit China sagte Schäuble: „Die Amerikaner haben in vielen Dingen Recht.“ Auch Deutschland dürfe sich wirtschaftlich nicht zu abhängig von Lieferketten aus China machen und müsse „schauen, welche Produktion wir in Europa halten oder zurückführen müssen“.

Gegenüber China plädiert Schäuble für ein geschlossenes Vorgehen des Westens: „Wir sollten möglichst eng mit den Vereinigten Staaten darauf einwirken, dass China seiner neuen Bedeutung in der Welt positiv gerecht wird.“

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Das komplette Interview mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble über den Wirecard-Skandal, die Coronakrise, den eskalierenden Konflikt zwischen China und den USA und eine Kutschenfahrt lesen Sie hier.

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