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Bundestagswahlkampf Wähler vertragen die Wirklichkeit

Historische Wahlplakate in einer Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn. Quelle: Imago

Noch rund 100 Tage sind es bis zur Bundestagswahl, doch schon jetzt ist das Wahlkampfniveau bedenklich. Wie wäre es mit mehr Redlichkeit? Ein Kommentar.

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Glauben Sie, dass Ihre Rente sicher ist? Sind Sie unbesorgt, dass das Einhalten der Schuldenbremse nach Corona ein Klacks ist? Und finden Sie es logisch, dass Tanken nicht teurer werden darf, obwohl wir das Klima schützen wollen? Dreimal nein? Willkommen im Club.

Leider bleiben einige Spitzenpolitiker aber offenbar lieber draußen. Oder sie haben schlicht Angst davor, dass Ehrlichkeit im Wahlkampf Stimmen kostet. Beides wäre nicht besonders vertrauenerweckend. Platte Schlagabtausche, billige Argumente, mutwillige Vereinfachungen: Die Art und Weise, wie die ersten Debatten dieses Bundestags-Wahljahres geführt wurden, lässt jedenfalls nichts Gutes erahnen für die rund 100 Tage, die noch folgen werden.

Zugegeben, Wahljahre sind die Zeit der Zuspitzung und kein feinziseliertes Hochschulseminar. Und dennoch: Wer so tut, als sei Jahrmarkt im Himmel, wer vor Problemen die Augen schließt oder glaubt, Geld ausgeben und Reformen seien ein und dasselbe, der sollte von uns Wählerinnen und Wählern nicht noch belohnt werden.

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