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Bundeswehr Bewerber sollen Sicherheitscheck durchlaufen

Schon jetzt müssen sich deutsche Soldaten einem Sicherheitscheck unterziehen - allerdings erst nach ihrem Eintritt in die Bundeswehr. Das soll sich künftig ändern.

Bundeswehr: Bewerber sollen Sicherheitscheck durchlaufen Quelle: dpa

Die Bundeswehr will einem Zeitungsbericht zufolge ab Juli nächsten Jahres die Bewerber einer Sicherheitsüberprüfung durch den Militärischen Abschirmdienst (MAD) unterziehen. Ein entsprechender Entwurf zur Änderung des Soldatengesetzes solle in der kommenden Woche vom Kabinett verabschiedet werden, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Extremisten und auch Kriminelle sollten mit der Änderung frühzeitig erkannt und noch vor Dienstbeginn aussortiert werden. Bislang dürfen nur Soldaten, die schon eingestellt wurden, sicherheitsüberprüft werden.

"Die Bundeswehr bildet im Rahmen ihres Auftrags alle Soldatinnen und Soldaten in Handhabung und im Gebrauch von Kriegswaffen aus", zitierte die Zeitung aus der Begründung zur Gesetzesänderung.

Braucht die Bundeswehr mehr Geld?

Daraus erwachse die Gefahr des Missbrauchs. Terroristen könnten "diese bei der Bundeswehr erworbenen Fähigkeiten nutzen, um gut vorbereitete Gewalttaten im In- oder Ausland zu verüben". Es gebe Hinweise, wonach Islamisten versuchten, sogenannte Kurzzeitdiener in die Bundeswehr zu bringen, damit sie eine solche Ausbildung erhielten.

Aktuell bearbeitet der MAD nach Informationen des Blattes eine dreistellige Zahl von extremistischen Verdachtsfällen in der Bundeswehr, darunter 268 Rechtsextremisten, 64 Islamisten und sechs Linksextremisten.

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