Bundeswehr Militärexperte fordert Freiwilligendienst

Exklusiv

Deutschland muss auf die weltweite Terrorgefahr und auf Krisen wie in Syrien und dem Irak mit einer Stärkung der Bundeswehr reagieren, fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete und Oberst a.D Roderich Kiesewetter.

Roderich Kiesewetter Quelle: dpa

"In jedem Fall wird der Wehretat steigen", prognostiziert der Militärexperte gegenüber der WirtschaftsWoche. Kiesewetter rechnet ab 2016 mit einem schrittweisen Anstieg des Verteidigungshaushalts von 33 auf bis zu 40 Milliarden Euro. Das sei notwendig, auch um Investitionsprojekte abschließen zu können.

Braucht die Bundeswehr mehr Geld?

Zudem herrsche in der Armee Personalbedarf, der mit einer Marketing-Offensive behoben werden müsse. Kiesewetter schlägt vor, Männern und Frauen nach der Schule einen Freiwilligendienst bei Armee, Feuerwehr oder im sozialen Bereich anzubieten und ihnen diese Zeit auf die Lebensarbeitszeit anzurechnen. "Auf keinen Fall sollten wir die Wehrpflicht wieder einführen", so Kiesewetter.

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