Bundeswehr SPD dringt auf Kauf von zusätzlichen Hubschraubern

Die Bundesregierung möchte für den Aufbau eines multinationalen Hubschrauberverbandes in Deutschland 22 zusätzliche Hubschrauber vom Typ NH90 anschaffen. Die SPD ist dafür.

Das ist der Marine-Hubschrauber "Sea Lion"
Hubschrauber "Sea Lion" bei rauer See auf der Plattform eines Schiffs Quelle: Airbus Helicopters
Hubschrauber "Sea Lion" bei rauer See im Anflug auf ein Transportschiff Quelle: Airbus Helicopters
Der Hubschrauber "Sea Lion" überfliegt einen Stützpunkt in Kiel Quelle: Airbus Helicopters
Menschen arbeiten an einem "Sea Lion"-Hubschrauber Quelle: Airbus Helicopters
Cockpit des Hubschraubers "Sea Lion" Quelle: Airbus Helicopters
Hubschrauber "Sea Lion" auf einem Transportschiff Quelle: Airbus Helicopters

Die Bundesregierung überlegt, für den Aufbau eines multinationalen Hubschrauberverbandes in Deutschland 22 Hubschrauber vom Typ NH90 zu kaufen. Für diese Option, die Teil eines Rahmenvertrags mit dem Hersteller Airbus ist, macht sich vor allem die SPD stark.

Die Staatssekretärin für Rüstung, Katrin Suder, teilte dem Verteidigungsausschuss am Mittwoch mit, bislang gebe es keine konkreten Zusagen von Staaten, die sich an dem Verband beteiligen wollten.

Einsatzbereitschaft der Waffensysteme der Bundeswehr

Wie aus Ausschusskreisen weiter zu erfahren war, sollen Belgien, die Niederlande, Norwegen, Italien und baltische Staaten Interesse bekundet haben. Aufgabe des Verbandes wären medizinische Evakuierung und „taktischer Lufttransport“.

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Der Haushaltsausschuss des Bundestages wollte am Nachmittag über den Hubschrauber-Rahmenvertrag entscheiden. Dieser sieht die Anschaffung von 168 Kampf- und Transporthubschraubern für 8,7 Milliarden Euro vor. Die Verhandlungen mit Airbus Helicopters hatten sich auch wegen der Reduzierung der Zahl der bestellten Hubschrauber in die Länge gezogen.

Der SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold sagte dem Südwestrundfunk, er sei mit dem Deal zwar nicht ganz zufrieden, „aber jetzt müssen wir auch irgendwo mithelfen, die Dinge wegzuräumen, damit die Bundeswehr die neuen Geräte dann tatsächlich erhält“.

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