CDU/CSU-Fraktionsvize Fuchs schlägt gerechteren Abzug von Energiesparinvestitionen vor

Exklusiv

Hausbesitzer, die Gebäude dämmen und sparsame Heizungen installieren, sollen die Investitionskosten für energieeffiziente Maßnahmen künftig direkt von ihrer Steuerschuld abziehen können.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs Quelle: dapd

"Es brächte am meisten, wenn die Bürger 20 Prozent der Investitionskosten nicht nur vom zu versteuernden Einkommen abziehen könnten, sondern direkt von ihrer Steuerschuld", sagte der stellvertretende CDU/CSU Bundesfraktionsvorsitzende Michael Fuchs der WirtschaftsWoche. "Das brächte allen Steuerzahlern dieselbe Entlastung, unabhängig von der Höhe ihres Einkommens." Das Geld sei im Bundeshaushalt vorhanden. "Von den zehn Milliarden Euro, die Finanzminister Schäuble nun für Investitionen bereitgestellt hat, können wir eine Milliarde pro Jahr für die Gebäudesanierung verwenden." Hintergrund ist der "Nationale Aktionsplan Energieeffizienz", den die Bundesregierung am 3. Dezember beschließen will.

Damit auch die SPD diese Steuererleichterung akzeptiert, geht Fuchs noch einen Schritt weiter. "Das ließe sich wahlweise auch mit einem direkten Zuschuss kombinieren. Wir brauchen hier die SPD – allein schon für den Bundesrat." Für die Finanzminister müsse das kein großes Verlustgeschäft sein. Fuchs: "Das schafft zusätzliche Investitionen. Über die Mehrwertsteuer kommt dann schon wieder einiges in die Staatskasse zurück."

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