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CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer erntet Kritik für Vorstoß zum Dienstjahr für Flüchtlinge

Die CDU-Generalsekretärin will ein allgemeines Dienstjahr für Flüchtlinge und Asylbewerber etablieren. Die FDP und der Paritätische Wohlfahrtsverband üben Kritik.

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Berlin CDU-Generalssekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer stößt mit ihrem Vorschlag für ein allgemeines Dienstjahr für Flüchtlinge und Asylbewerber auf Kritik. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, sagte der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, die CDU wolle „nur noch mehr Arbeitskraft enteignen“. Er fügte hinzu: „Das ist sozialer Sprengstoff und kein Beitrag zur Befriedung des gesellschaftlichen Konflikts um die Integration.“ Flüchtlinge sollten in den regulären Arbeitsmarkt integriert werden.

Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, sagte der Zeitung, der Vorschlag sei „völlig absurd“. Einerseits wolle die CDU integrierte Flüchtlinge vom Arbeitsmarkt fernhalten und abschieben, andererseits mache sie dann einen Vorschlag, „nach dem Asylbewerber ohne Sprachkenntnis in Pflegeheimen und Kitas arbeiten sollen“.

Kramp-Karrenbauer hatte vorgeschlagen, auch für Flüchtlinge und Asylbewerber eine allgemeine Dienstpflicht zu ermöglichen. „Wenn Flüchtlinge ein solches Jahr absolvieren, freiwillig oder verpflichtend, dient das ihrer Integration in Staat und Gesellschaft“, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung „Ouest-France“. „Und in der Bevölkerung würde es die Akzeptanz erhöhen, dass Flüchtlinge bei uns leben.“

Die CDU hatte die Debatte über eine allgemeine Dienstpflicht für junge Männer und Frauen bei der Bundeswehr sowie im sozialen Bereich angestoßen. Die SPD befürwortet dagegen eine Stärkung des freiwilligen Engagements im sozialen Bereich.

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