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CDU Kampf um CDU-Vorsitz: Ellen Demuth will Röttgen nicht erneut stützen

Die CDU-Politikerin war Röttgens Chefstrategin, als sich dieser 2020 für den Parteivorsitz beworben hatte. Nun schließt sie eine weitere Kandidatur aus.

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Die CDU-Politikerin war Chefstrategin bei Norbert Röttgen.

Die rheinland-pfälzische CDU-Politikerin Ellen Demuth will nicht erneut mit ihrem Parteikollegen Norbert Röttgen in den Wettbewerb um den CDU-Parteivorsitz ziehen. In einem Interview mit dem Sender ntv sagte die 39 Jahre alte Politikerin, es gebe zwischen Röttgen und ihr unterschiedliche Auffassungen über die personelle Neuaufstellung der Christdemokraten.

„Persönliche Gründe gibt es nicht. Demuth war Chefstrategin bei Norbert Röttgen, als sich dieser Ende 2020 wie auch Armin Laschet und Friedrich Merz für den Parteivorsitz beworben hatte. Ich wünsche Norbert Röttgen alles Gute“, sagte die Demuth, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Mainzer Landtag ist.

Nach der aus CDU-Sicht niederschmetternden Bundestagswahl am 26. September hatte Demuth einen Tweet abgesetzt, in dem sie den Rücktritt von CDU-Parteichef Armin Laschet forderte. Der hatte zuvor als unterlegener Kanzlerkandidat eine sogenannte Jamaika-Koalition unter seiner Führung ins Spiel gebracht.

„Sie haben verloren. Bitte haben Sie Einsicht. Wenden Sie weiteren Schaden von der CDU ab und treten Sie zurück“, hieß es von Demuth in dem vielbeachteten Tweet. Die CDU-Politikerin betonte, sie habe im vergangenen Jahr gut und vertrauensvoll mit Röttgen zusammengearbeitet, aber die Zeiten änderten sich.

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    Gleichwohl ließ sie offen, ob sie Röttgen beim geplanten Mitgliederentscheid zumindest wählen würde. Sie selbst stehe nicht als Kandidatin zur Verfügung. Sie habe zwar klare Vorstellungen für eine starke CDU der bürgerlichen Mitte. „Und gerne würde ich auch eine Frau unter den Kandidierenden sehen. Aber 2022 sehe ich mich nicht als Vorsitzende, sondern als Teil des Teams CDU.“

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