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CDU-Vize Bouffier verteidigt Merkels Verzicht auf ostdeutschen Minister für Kabinett

Repräsentation ist für den CDU-Vize nicht notwendig. Es benötige keine ostdeutsche Person, um sich um den Osten zu kümmern, sagte er.

Volker Bouffier: Aktuelle News zum hessischen Ministerpräsidenten Quelle: dpa

BerlinCDU-Vize Volker Bouffier hat die Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt, keinen ostdeutschen Minister in das künftige Kabinett zu berufen. Um sich um den Osten zu kümmern, müsse man nicht aus dem Osten kommen, sagte Bouffier am Sonntagabend in der ARD.

Es sei auch nicht notwendig, dass eine Integrationsbeauftragte, um ihre Aufgaben zu erfüllen, selbst einen Migrationshintergrund habe. Staatsministerin für Integration im Kanzleramt soll die Baden-Württembergerin Annette Widmann-Mauz werden.

Bouffier sagte, eine Bundeskanzlerin müsse eine Regierung so bilden, dass sie aus guten Leuten bestehe. "Sie können nicht alles unter einen Hut bringen." Die getroffene Auswahl von Personen aus der CDU sei eine gute Mischung, zu der vier neue Minister gehörten.

Bouffier stellte in Aussicht, dass erneut ein Ostbeauftragter berufen wird, wie dies etwa der thüringische CDU-Landeschef Mike Mohring gefordert hatte. "Dass wir eine starke Persönlichkeit als Ostbeauftragten machen, ich glaube, dass darf erwartet werden", sagte Bouffier. Seiner Ansicht nach sei dieses Amt im Wirtschaftsministerium gut aufgehoben.

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