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Cityregion Dresden Gute bis sehr gute Arbeitsmarkt-Entwicklung trotz Chip-Krise, jedoch Wohlstandsdefizite

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Gründe für diese Performance.

Studienleiter Michael Bahrke (IW Consult): „Die beiden sächsischen Cityregionen haben im Vergleich zu Regionen in den alten Ländern Niveaudefizite bei den verfügbaren Einkommen. Dresden punktet mit einer guten Arbeitsplatzversorgung und sehr deutlichen Fortschritten bei der Arbeitslosenquote. Neben demographischen Effekten wie der nach wie vor anhaltenden Abwanderung aus den neuen Ländern zeigen sich hier aber auch reale Fortschritte in der wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands. In den Anfangsjahren waren die Löhne der Produktivitätsentwicklung davongeeilt, was eine zentrale Ursache der hohen Arbeitslosigkeit Ost war. Nun fassen Unternehmen auch vor der Kulisse einer moderaten Lohnniveaus Fuß. Die Region Dresden ist im Hitech-Bereich mit Chip- und Optikindustrie präsent. Bemerkenswert ist, dass sich trotz der Krise der dort ansässigen Halbleiter-Industrie eine überdurchschnittliche  Arbeitsmarktentwicklung vollzogen hat.

Bestehende Wohlstandsdefizite werden jedoch nur dann überwunden werden, wenn nicht nur Fertigung weiter expandiert, sondern auch Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten stärkere Präsenz erhalten.“

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