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Cityregion Karlsruhe Wissenschaft und Wirtschaft sorgen gemeinsam für ein gutes Niveau

Im Auftrag von INSM und WiWo haben Wissenschaftler der IW Consult zentrale Wohlstands- und Arbeitsmarktindikatoren der einwohnerstärksten deutschen Wirtschaftsregionen verglichen. Dies sind wichtige Großstädte, die als Arbeitsorte bedeutsam sind sowie die Umgebung, in denen die Menschen ebenfalls arbeiten, vor allem aber auch wohnen.

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Die Wissenschaftler haben den letzten verfügbaren Stand zum Beispiel der verfügbaren Einkommen, der Steuerkraft sowie auch die Situation am Arbeitsmarkt untersucht. Ein Niveauvergleich bildet die Lage im Jahr 2009 ab. Ein Dynamikvergleich veranschaulicht, wie sich diese Wirtschaftsregionen in der Zeit von 2004 bis 2009 entwickelt haben.

Vierter im  Niveauvergleich ist die Cityregion Karlsruhe. Sie umfasst 7 Einzelkreise bzw. kreisfreie Städte und hat 1,3 Mio. Einwohner, die hier leben, pendeln und arbeiten. Die gute Platzierung ist vor allem der sehr guten Arbeitsmarktperformance geschuldet. Die Cityregion Karlsruhe muss hier nur der Region München den Vortritt lassen.

Sie präsentiert sich neben Stuttgart mit einer Arbeitslosenquote von nur 5,1 Prozent im Jahr 2009. 62,2 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 65 hatten hier einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz – Rang 3 nach den Regionen Nürnberg und Münster.

Im guten Mittelfeld liegen Wohlstandsindikatoren wie verfügbare Einkommen (20.161 Euro) und Steuerkraft (jeweils Platz 8.)

Dynamisch betrachtet bewegt sich die Cityregion Karlsruhe im Mittelfeld – auf Platz 10. Dabei machten Einkommen und Steuerkraft einen stärkeren Sprung nach vorn (Dynamikränge 8 und 7) als die Entwicklung 2004-2009 am Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote verbesserte sich um 1,4 Prozentpunkte – 13. Platz unter 20.

Gründe für diese Performance. Studienleiter Michael Bahrke (IW Consult): „Aus ökonomischer Sicht ist die Cityregion Karlsruhe in guter Verfassung. Dabei hat hier die Stadt Karlsruhe als Wissenschafts-Standort ein besonderes Gewicht. Die Universität Karlsruhe wurde in der ersten Runde der Exzellentinitiative als einzige neben den beiden Münchner Universitäten für ihr Zukunftskonzept ausgezeichnet und gefördert. Kern des Wissenschaftsstandorts ist das Karlsruhe Institute of Technology (KIT), das aus der Universität Karlsruhe und dem Forschungszentrum Karlsruhe hervorgegangen ist und in dieser Kombination neue Wege in der Verbindung von Forschung und Lehre beschreitet.

Die Vernetzung mit der Wirtschaft sorgt für Erfolge am Arbeitsmarkt. Aufgrund des besonderen Gewichts technologieorientierter Dienstleistung ist auch mittelfristig von einer stabilen Entwicklung auszugehen.“

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