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Coronakrise Gastgewerbe kämpft weiter mit Corona-Einbußen

Der Umsatz im Gastgewerbe im September liegt deutlich unter dem Wert aus dem vergangenen Jahr. Erneute Einschränkungen setzen der Branche weiter zu.

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Wegen steigender Corona-Zahlen hatten Bund und Länder wieder schärfere Einschränkungen beschlossen, die unter anderem die Gastronomie treffen. Quelle: dpa

Die zaghafte Erholung des deutschen Gastgewerbes nach dem Corona-Rückschlag im Frühjahr hat sich im September nicht fortgesetzt. Der Umsatz von Hotels, Pensionen und Gaststätten lag insgesamt preisbereinigt sowohl unter dem Wert von August 2020 (minus 3,9 Prozent) als auch deutlich unter dem Wert von September 2019 (minus 23,7 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit.

Im bisherigen Jahresverlauf blieben die Erlöse der Branche nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker preisbereinigt (real) um 33,3 Prozent und nominal um 30,8 Prozent unter dem Wert der ersten neun Monate des Vorjahres.

Wegen steigender Corona-Zahlen hatten Bund und Länder wieder schärfere Einschränkungen beschlossen, die unter anderem die Gastronomie treffen. Seit Anfang November dürfen Restaurants wie schon im Frühjahr nur noch Speisen außer Haus verkaufen, Hotels dürfen nur noch Geschäftsreisende beherbergen.

Der Teil-Lockdown soll nach bisheriger Planung bis Ende November gelten. Die betroffenen Betriebe sollen vom Bund entschädigt werden und bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes aus dem November 2019 erstattet bekommen.

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