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Coronakrise Spahn will Apotheken weniger für digitalen Impfnachweis zahlen

Statt 18 Euro sollen die Apotheken künftig nur noch sechs je ausgestelltem Zertifikat bekommen. Die bislang höhere Vergütung sollte laut Spahn nur dazu dienen, Anlaufkosten zu stemmen.

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Spahn mit plant mit 204 Millionen Dosen für das Jahr 2022. Quelle: dpa

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Vergütung der Apotheken für das Erstellen digitaler Corona-Impfnachweise zum 1. Juli senken. Je Zertifikat sollen es statt jetzt 18 Euro noch sechs Euro sein, teilte der CDU-Politiker bei Beratungen mit seinen Länderkollegen mit, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Die höhere Vergütung zu Beginn sollte demnach dazu dienen, Anlaufkosten etwa für Schulungen, IT-Ausstattung und Registrierungen zu finanzieren und an möglichst vielen Stellen ein Angebot für die Bürger zu schaffen. Die Zahlen der ersten zwei Tage in den Apotheken zeigten, dass dies gelungen sei.

Insgesamt seien über alle Ausgabestellen inzwischen mehr als zehn Millionen digitale Impfnachweise erstellt worden, berichtete Spahn den Angaben zufolge weiter. Ausgegeben werden soll der digitale Nachweis direkt nach der zweiten Impfung in Impfzentren und Praxen.

Nachträglich ist das seit Montag auch in vielen Apotheken möglich. Mehr als 10 000 Apotheken hätten mitgemacht, sagte Spahn. Darüber sei er positiv überrascht. Der EU-weit vereinbarte digitale Nachweis ist eine freiwillige Ergänzung zum weiter gültigen gelben Impfheft aus Papier.

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